Im Blindflug über den Ring rasen

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In der Nacht von Montag auf Dienstag erst aus Berlin retour gekommen, ging es für mich nur wenige Stunden später gleich weiter zum „erste bank vienna night run“. Nach meinem Pacemaker-Einsatz beim Berlin Marathon war ich in Wien als Social Friends-Guide für den jungen und sympathischen Blindensportler Patrick Bitzinger im Einsatz. Einmal mehr präsentierte er sich vor dem Start bereits topmotiviert, denn er wollte nach seinem äußerst erfolgreichen Halbmarathon-Debüt in der Wachau (1:38) nun auf der 5 Kilometer langen Strecke über den Ring eine tolle Performance abliefern.

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Außenbahn mit weniger Verkehr

Im Gegensatz zum Business Run vor wenigen Wochen hatten wir beim Night Run eine gute Startposition, von der aus wir ins Rennen gingen. Wir kamen unter den rund 20.000 Teilnehmern ganz gut weg und fanden nach den anfänglichen Drängeleien nach rund 400 Metern einen guten Schritt. Nach dem ersten Kilometer kurz mal ein kurzer Blick auf die Uhr – mit ziemlich exakt 4:00 min/km waren wir flott unterwegs. Um möglichen Engstellen vorzubeugen entschied ich mich für die „Außenbahn“ am Ring, denn hier herrschte weit weniger Verkehr! 😉

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Überglücklich im Ziel – Mission completed

Und wir konnten die angeschlagene Pace auch auf den weiteren Kilometern ganz gut halten. Das tolle Flair inmitten von Wien beflügelte natürlich nochmals und da tauchte auch schon das Parlament auf – somit waren es nur noch wenige hundert Meter. Nochmals ein kurzer Blick auf die Uhr und da konnte ich Patrick nochmals für einen Zielsprint motivieren „Es schaut gut aus – holen wir nochmals alles aus dir raus, dann schaffen wir noch die magische 20 Minuten Marke“. Gesagt, getan und mit 19:51 überquerten wir die Ziellinie. Patrick konnte es erst gar nicht fassen, dass wir doch tatsächlich unter 20 Minuten geblieben sind, und war überglücklich. Mission completed! :)

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Laufen für „Licht für die Welt“

Anschließend freute ich mich im Zielbereich und in der Hofburg noch auf zahlreiche Freunde und Bekannte zu treffen. Mit leckerem Essen gestärkt und einigen Gesprächen später hieß es dann die Heimreise anzutreten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch an Christine und Hannes Menitz, die einmal mehr einen Top-Event auf die Beine gestellt haben! Ein toller Bewerb, ausgezeichnete Stimmung und natürlich nicht zu vergessen, dass auch heuer für die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ gelaufen wurde. Damit können unzähligen Menschen in Entwicklungsländern das Augenlicht gerettet werden!

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42 Kilometer durch Berlin „schweben“

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Gemeinsam mit dem Team von Runners unlimited mit Andreas Perer, Kerstin Strubreiter und Mike Koller machte ich mich am Freitagmorgen mit einer großen österreichischen Abordnung auf den Weg zum Berlin Marathon 2016. In Berlin angekommen folgte vom Flughafen beginnend eine kurze Express-Stadttour mit dem Bus, ehe wir anschließend (zu Mittag) zu unserem Hotel Andel’s auf der Landsberger Allee kutschiert wurden. Bereits von außen ein mächtiger Hotel-Komplex, der auch innen mit moderner Ausstattung und 4*S-Qualität punkten konnte. Nach dem Beziehen der Zimmer und einer kurzen Erholungsphase folgte ein Infomeeting für die Gruppe, bei der das Programm und der Ablauf der nächsten Tage besprochen wurde.

Marathon-Expo mit Fridolin

Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Marathon-Expo und Startnummernausgabe. Hier konnte das Berlin Marathon-Team bereits erstmals mit einer Top-Organisation punkten, denn es ging alles sehr unkompliziert und ohne Wartezeiten an den Schaltern über die Bühne. Nach einem kurzen Rundgang auf der Expo, ein paar Smalltalks und einige Fotos (unter anderem mit Fridolin Flink *g*) später ging es mit einem kurzen Abstecher am Potsdamer Platz wieder retour ins Hotel. Kurz frisch machen und schon ging es für eine kleine Abordnung von uns weiter – und zwar ins Restaurant Kastanie in Berlin Lichterfelde, wo uns Günther – der Cousin von Andy Perer – kulinarisch verwöhnte! Somit ein perfekter Abschluss des ersten Tages!

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Aktivierung, Sightseeing und Carbo-Loading

Der Samstag wurde mit einem kurzen Morgenlauf gestartet, welcher als Aktivierung für den am nächsten Tag anstehenden Marathon diente – mit ein paar kurzen Abschnitten im Marathontempo. Nach der Stärkung beim Frühstücksbuffet wurde dann Berlin bei einer Spreerundfahrt mit dem Schiff erkundet. Am restlichen Tag waren keine weiteren Programmpunkte geplant und so entschied ich mich nach einem Abstecher auf den Alexanderplatz noch zum Start- und Zielbereich des Marathons zum Brandenburger Tor zu marschieren um mich schon mal einzustimmen. Am Abend folgte ein Pasta-Buffet im Hotel, wo die Kohlenhydratspeicher nochmals ordentlich gefüllt wurden.

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Mit etwas Kribbeln zum Start

Dann war er da, der Tag des Marathons – für viele der „Tag X“ auf den sie sich monatelang vorbereitet haben, damit es am Ende ihr ganz besonderer Tag wird. Für mich herrschten etwas andere Voraussetzungen, da ich wieder einmal als Pacemaker ins Rennen ging. Aber auch hier geht man mit etwas Kribbeln an den Start, denn immerhin hat man die ehrenvolle Aufgabe anderen zu ihrer Wunschzeit zu verhelfen und das will ich natürlich bestmöglich erfüllen. Als Personal Pacemaker für Bernd, einem Athleten unserer Runners unlimited-Gruppe, war es das Ziel eine Zeit von unter 3:40 anzuvisieren.

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Eine „Reise“ beginnt

Und so begaben wir uns gemeinsam auf den Weg zum Start. Da Bernd kurz vor dem Einreihen in den Startblock noch die Toilette aufsuchen musste – und das wie immer bei einem solchen Großevent einiges an Zeit in Anspruch nimmt – kamen wir relativ kurz vor unserem Start in den richtigen Bereich und mussten etwas weiter hinten starten. Doch das beunruhigte uns keinesfalls und wir konnten es kaum erwarten endlich ins Rennen zu gehen. Rund 15 Minuten nach dem ersten Läufer überquerten dann auch wir die Startlinie und begannen unsere 42km lange Reise.

Einzigartige Stimmung

Da wir wie gesagt etwas weiter hinten starteten, waren wir auf den ersten Kilometern auf der Überholspur und mussten somit auch einen etwas weiteren Weg machen, was jetzt aber keinesfalls ein Problem darstellte. Von Beginn an konnte ich ein sehr konstantes Tempo leicht unter dem nötigen Schnitt von 5:12 min/km anschlagen. Die tausenden Menschen auf und neben der Strecke motivierten gleich mal ordentlich und so vergingen die ersten Kilometer wie im Fluge. Zahlreiche Musiker, Bands und Trommler sorgten für eine geile Stimmung und die Zuschauer feuerten alle Läufer lautstark an.

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Top motiviert zur Halbzeit

Kurz vor dem Halbmarathon wussten wir, dass unsere Fangruppe von Runners unlimited auf uns wartete um uns für die zweite Halbzeit nochmals richtig zu motivieren. Ein Auge auf die österreichischen Fahnen werfend war es dann soweit und wir haben es schlichtweg genossen, dass wir von unseren eigenen Groupies angefeuert wurden – das gibt gleich nochmals zusätzlich Kraft. Dies spiegelte sich auch bei meinem Schützling Bernd wider, der von diesem Adrenalinschub beflügelt plötzlich schneller wurde. Da musste ich ihn ein wenig bremsen – „Bernd geh wieder ein bisschen runter und pass dich meiner Geschwindigkeit an – wir haben noch 20 Kilometer“, sagte ich zu ihm augenzwinkernd. Er lächelte nur und ging wieder ein bisschen runter vom Gas.

Schritti the „Waterboy“

Das Tempo war weiterhin perfekt und wir „tankten“ bei jeder Labestelle auf. Als besonderes Zuckerl durfte sich Bernd auch auf meinen Service als „Waterboy“ freuen – sprich er ersparte sich das „Stop & Go“ und lief einfach weiter, während ich mich beim „Buffet“ bediente und das Wasser oder Iso direkt an der Laufstrecke servierte! Die Riesenschar an Läufern riss nicht ab und auch die Stimmung war bis zum Schluss einfach genial.

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Emotionaler Zieleinlauf

Ein besonderes Highlight war dann natürlich der Zieleinlauf beim Brandenburger Tor. Da wir bereits wussten, dass wir unser Ziel mehr als nur erreicht haben, konnten wir die Stimmung dort nochmals so richtig aufsaugen und genießen. Mit 3:36:28 (1. Halbmarathon 1:48:09 – 2. 1:48:19) überquerten wir die Ziellinie und Bernd fiel mir gleich mal um den Hals und bedankte sich mit den Worten: „Du bist einfach der beste Pacemaker, den man sich nur wünschen kann – meine nächsten Marathons können somit eigentlich nur schlechter werden“ – und grinste dabei über das ganze Gesicht.

Erfahrungsaustausch am Österreicher-Stand

Im Ziel angekommen machten wir uns sofort auf den Weg zum „Österreicher-Stand“ von Runners unlimited, wo wir gleich mal mit Bier, Radler oder Sekt in Empfang genommen wurden – wieder ein tolles Service! Die Sonne lachte vom Himmel und so relaxten wir in der Wiese liegend und plauderten mit den anderen Teilnehmern über das Rennen, die Stimmung, Erfahrungen und vieles mehr. Ein paar Stunden und Bier später ging es dann retour ins Hotel.

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Ausgelassenes Feiern und Tanzen

Am Abend feierten wir im Hotel unsere eigene Finisherparty und ließen diesen ganz besonderen Tag des Marathons nochmals Revue passieren. In entspannter Atmosphäre wurde gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert. Nach einem Abstecher in der Skybar im Andel’s – von wo man einen tollen Blick auf Berlin hatte – entschied sich ein kleiner Teil unserer Truppe dann auch noch die offizielle Finisherparty im Kosmos aufzusuchen. Dort wurde dann noch mit den anderen Marathon-Teilnehmern zu tollen Beats getanzt – und mitten drunter auch Topläufer wie Lisa Hahner oder Philipp Pflieger. Somit ein perfekter Abschluss eines tollen Tages.
Etwas müde durch eine doch sehr kurze Nacht ging es am Montagnachmittag wieder retour nach Wien. Alles in Allem eine echt tolle Marathonreise nach Berlin – top organsiert von Runners unlimited! In diesem Sinne bis zum nächsten Mal … Euer Running Schritti

Gemeinsam statt einsam zum Frauenlauf in Grafenegg

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Am 5. Juni 2017 findet der erste Frauenlauf in Grafenegg statt – dabei absolvieren die Teilnehmerinnen eine 2,5 Kilometer lange Runde vor der malerischen Kulisse des Schlosses (mögliche Distanzen 2,5 – 5 oder 10km). Nach dem großen Anklang beim NÖ Frauenlauf mit dem „NÖ Frauenpower Team“ in St. Pölten wird es auch für Grafenegg ein tolles Projekt geben. Unter dem Motto“ Gemeinsam statt einsam“ werden wir somit ein Team bilden, das sich miteinander einer neuen Herausforderung stellt und sich somit auch entsprechend gegenseitig motivieren wird. Aber auch der Spaß darf dabei natürlich nicht zu kurz kommen!

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Sichere dir deinen Platz im Team

Dabei suchen wir motivierte Mädels und Damen, die sich gemeinsam mit mir auf den Frauenlauf 2017 (5 oder 10km) im Team vorbereiten wollen. Diese kommen in den Genuss von Startplätzen, Frauenlauf-Shirts, Frauenlauf-Kappen, Tipps, persönliche Trainingsplänen und vieles mehr. Bewerbungen werden ab sofort bis 12. Oktober 2016 per Mail an schritti@runningschritti.at entgegengenommen!
Bereits von Mitte Oktober bis Mitte Dezember wird es die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Grundlagen rund ums Laufen, Lauftechnik und erste lockere Dauerläufe geben. Zu diesen Lauftrainings sind neben diesem auserwählten „Kernteam“ aber auch gerne Freundinnen sowie weitere interessierte Läuferinnen herzlich Willkommen.

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Laufend in den Advent

Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hat das Team dann beim Adventlauf in Grafenegg am 18. Dezember 2016. Je nach Vorerfahrung sowie Lust und Laune gibt es hier die Möglichkeit in gemütlicher Atmosphäre Wettkampfluft zu schnuppern oder auch bereits einen flotten Testlauf zur Formüberprüfung zu machen.

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Spezifische Vorbereitung

Nach einer kurzen „Winterpause“ (in der ich dem Team aber weiterhin gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe), in welcher individuell trainiert werden kann, starten wir im März 2017 mit der individuellen Vorbereitung auf den Grafenegger Frauenlauf durch. Die Teammitglieder werden mit abgestimmten Trainingsplänen versorgt und es werden natürlich noch weitere gemeinsame Lauftrainings mit unterschiedlichsten Schwerpunkte abgehalten. Bei meinen letzten Projekten hat sich gezeigt, dass durch das gemeinsame Training viele neue Freundschaften entstanden sind und diese sich noch heute regelmäßig zum Sport aber auch privat verabreden.

Mit Spaß zu neuen Herausforderungen

In diesem Sinne freue ich mich bereits auf eine tolle gemeinsame Zeit mit Freude an der Bewegung, neuen Zielsetzung und persönlichen Erfolgen … Euer Running Schritti

Ungewohnte Rolle beim Wachaumarathon

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In den letzten Jahren bin ich beim Wachaumarathon immer über die Halbmarathon- sowie einmal über die ganze Marathondistanz gestartet. Heuer stand mal etwas ganz anderes am Programm – ich ging für die Behindertensportinitiative SOCIAL FRIENDS beim 3-Staffel-Marathonbewerb an den Start. Dabei durfte ich den 12,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Spitz und Dürnstein als zweiter Staffelläufer absolvieren.

Es kribbelte in den Füßen

Ungewohnt war natürlich vor allem die lange Warterei. Denn anstelle mit den anderen knapp 10.000 Läufer um 10.00 Uhr ins Rennen zu gehen, machte ich mich genau zur Startzeit mit dem Zug auf den Weg von Krems nach Spitz und konnte vom Zug aus auch die ersten Läufer beobachten. Da kribbelte es bereits in meinen Füßen, da an diesem Tag einfach perfekte Bedingungen mit optimalen Temperaturen, Wolken und leichtem Rückenwind herrschten. Das wären schon mal die perfekten Zutaten für einen schnellen Lauf und evtl. auch eine neue persönliche Bestleistung, über die sich an diesem Tag viele Athleten freuen durften.

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Tolles Debüt von Patrick

Aber wie gesagt für mich hieß es noch „Bitte Warten“ bis unser Startläufer Joachim in Spitz ankam. Einstweilen konnte ich nicht nur die Spitze des Marathonlaufes, sondern auch den Behindertensportler Patrick Bitzinger (den ich als Guide bereits beim Businessrun in Wien begleitete), anfeuern. Patrick sorgte mit einer Zeit von 1:38 für ein tolles Halbmarathon-Debüt – auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch Patrick.

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Einsames Rennen und eine kleine Challenge

Kurz vor 12 Uhr kam auch Joachim mit einer Zeit von 1:55 nach Spitz und schickte mich somit ins Rennen. Für mich begann somit ein „einsames“ Rennen und mein Motto lautete einen nach den anderen Einzelläufer des Marathons zu überholen. Ein spontanes Ziel war es dann auch, den gut 10 Minuten vor mir liegenden „Pacemaker 3:30″ einzuholen. Und so konnte ich mit einer entsprechenden Zusatzmotivation Kilometer um Kilometer in Richtung Dürnstein abspulen. Kurz vor dem Gartenhotel Pfeffel war es dann soweit und ich konnte an der Traube, die sich rund um den Pacemaker gebildet hatte, vorbeigehen. Kurz darauf wurde es plötzlich finster – nein zum Glück nicht vor meinen Augen sondern aufgrund des Tunnels in Dürnstein! 😉 Danach hieß es nochmals Kräfte mobilisieren und auf in Richtung Schleife, wo auch die Staffelübergabe an Roland erfolgte. Mit meiner Zeit von 45:25 für die 12,4km (3:43 min/km) war ich sehr zufrieden.

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Auslaufen als Motivator

Da ich nicht auf ein Transportmittel retour nach Krems warten wollte, nutzte ich die restlichen 8,7 Kilometer gleich um Roland auf seiner Etappe zu begleiten. Da er rund einen Fünfer-Schnitt anvisierte, war es für mich gleich ein perfektes „Auslaufen“. Auf dem Weg in Richtung Krems war zu spüren, dass die Kräfte von Roland langsam aber sicher schwanden – und so versuchte ich ihn immer wieder zu motivieren um anschließend mit der Gesamtzeit von 3:25:44 die Ziellinie in Krems zu überqueren.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer des Wachaumarathons zu ihrer persönlichen Leistung!!

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Von Krems über Berlin nach Wien

Für mich geht es kommendes Wochenende nun mit Runners unlimited zum Berlin Marathon. Ich freue mich bereits auf meinen erste gemeinsame Reise mit dem Team rund um Andy Perer, Kerstin Strubreiter und Bettina Löger.
Anschließend geht es für mich gleich direkt von Berlin nach Wien, wo ich beim erste bank vienna night run wieder als Guide für den blinden Sportler Patrick Bitzinger und Social Friends im Einsatz sein werde!

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Sport und Genuss vereinen

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Von 30. September bis 2. Oktober 2016 veranstalten wir das 1. Wellness-Lauf-Wochenende im Hotel Schwarz Alm in Zwettl. Neben dem sportspezifischen Teil mit Lauftrainer Werner Schrittwieser wie ein paar gemeinsamen Laufeinheiten Lauftechniktrainings oder Tipps rund ums Laufen steht der Genuss im Fokus dieses Wochenendes. Im hauseigenen Alm-SPA mit Hallenbad und Saunabereich kann man mit gutem Gewissen nach und zwischen den Trainingseinheiten so richtig entspannen.

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Waldviertler Küche: ein wahrer Genuss

Und auch der kulinarische Genuss wird bei diesem Wochenende nicht zu kurz kommen. Gestartet wird mit einem Frühstück vom Genießerbuffet, zu Mittag folgt ein kleiner leichter Mittagssnack und als krönenden Abschluss des Tages können sich die Gäste bei einem 4-Gang Abendmenü mit feiner Waldviertler Küche so richtig verwöhnen lassen.

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Goodybag für alle Teilnehmer

Alle Teilnehmer dieses Laufwochenendes dürfen sich zudem über ein tolles Goodybag mit Produkten der Firmen Fitomenal, Sport Redia, Panaceo oder allin freuen.
Alle weiteren Informationen zu diesem tollen Package findet ihr hier -> zum Package
Ich freue mich über eure Teilnahme – Euer Running SchrittiJUL_5522

Intervalltraining der etwas anderen Art

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Als ich gefragt wurde ob ich nicht beim 6-Stundenlauf in Steyr in einer Staffel starten wolle, überlegte ich eigentlich nicht all zu lange. Denn ein Teambewerb ist meines Erachtens immer etwas ganz Besonderes, da man ja nicht nur für sich selbst, sondern eben auch für seine Teamkollegen läuft. Außerdem eine gute Möglichkeit viele schnelle Kilometer abzuspulen – durch den Übergaberhythmus nach jeder Runde ergibt sich somit ja quasi ein ganz besonderes Intervalltraining!

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Top motiviert gestartet

Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte der Start für Martin, Ali, Martin und mich – und ab sofort wollten wir eine nach der anderen Runde zu jeweils knapp 1,4 Kilometer abspulen. Und wir hatten uns ein durchaus ehrgeiziges Ziel gesetzt – die 100km-Marke sollte nach Ablauf der 6 Stunden fallen. Motiviert davon fielen die ersten Runden auch wirklich sehr schnell aus – mit einer Pace von rund 3:20 min/km. Nach 2-3 Stunden machten sich die Strapazen aber schön langsam bemerkbar und auch die Hitze mit Temperaturen von rund 30 Grad machte es nicht einfacher.

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Niemand wollte abfallen

Doch wir versuchten weiterhin ein konstant hohes Tempo zu gehen – mit Erfolg – denn alle 4 unseres Teams konnten eine Pace zwischen 3:30 und 3:40 halten und wir waren somit weiterhin voll auf Kurs auf die 100km. Die Beine wurden schwerer und ich merkte wie jeder von uns mit Fortdauer des Rennen immer mehr beißen musste. Doch keiner wollte von den anderen abfallen und holte somit nochmals alles aus sicher heraus. Rund 7 Minuten vor Ablauf der 6 Stunden war es dann soweit – die 100km-Marke war gefallen und wir jubelten erstmals. Am Ende kamen wir 101,88 Kilometer und durften uns über einen souveränen Sieg vor dem ungarischen Team „Van Lap“ sowie einen neuen Streckenrekord in Steyr freuen.

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Top-Intervalltraining für Frankfurt

Insgesamt absolvierte ich an diesem Tag 19 x 1,4 Kilometer mit einer Pace von 3:20-3:40. Somit wirklich ein Intervalltraining der etwas anderen Art, welches ich in dieser Form wohl nicht einmal nur annähernd gemacht hätte. Aber im Endeffekt definitiv ein sehr sehr geiles Training in der Marathonvorbereitung auf den Frankfurt Marathon am 30. Oktober 2016! 😉

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„Slalomlauf“ für den guten Zweck

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Vergangenen Donnerstag war ich beim Social Friends Charity Run im Rahmen des Business Runs in Wien mit dabei. Dabei durfte ich das Team von Social Friends – welche junge Behindertensportler unterstützen – erstmals als Guide von Patrick Bitzinger verstärken. Der 21-Jährige blinde Sportler (Sehleistung bei nur rund 2 Prozent) krönte sich unter anderem zum Staatsmeister im Tandemfahren und absolvierte eine Woche zuvor seinen ersten Triathlon über die olympische Distanz in Podersdorf.

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Bestens gelaunt und topmotiviert

Bei sommerlichen Bedingungen kam es im Rahmen dieses Bewerbes beim Social Friends-Stand beim Ernst Happel Stadion zum ersten Aufeinandertreffen von Patrick und mir. Der junge und sympathische Sportler kam bestens gelaunt und voll motiviert zum Stadion und freute sich bereits auf unseren gemeinsamen Lauf. Nach einem ersten kurzen Kennenlernen machten wir uns gemeinsam mit der tollen Leichtathletin Carina Schrempf, die uns auch beim Lauf begleitete, auf den Weg zum Startbereich.

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„Pole Position“ hielt nicht lange

Der Startschuss für uns erfolgte im 11. Block und wir versuchten aus der „Pole-Position“ ins Rennen zu gehen. Der Vorteil von der ersten Startreihe in unserem Block war aber leider nach nur wenigen Minuten wieder vorbei. Wir liefen auf die Läufer des vorigen Startblockes auf und für uns begann ein wahrer Slalomlauf. Die Menschenmassen sind für einen einzelnen Athleten kein allzu großes Problem, da man sich ja „durchschlängeln“ kann.
Da wir aber nebeneinander mit einem Band verbunden den Lauf absolvierten, war es für uns schon eine entsprechende Herausforderung. Aber ich denke wir haben die Hürden ziemlich gut gemeistert und überholten zahlreiche Läufer. Der kurze Abstecher durch das Ernst Happel Stadion kurz vor dem Zieleinlauf sorgte nochmals für ein ganz besonderes Flair.

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Freude an der Bewegung und am Leben

Am Ende erreichten wir das Ziel nach einer Zeit von 18:05 und waren aufgrund der schwierigen Bedingungen auch ganz zufrieden. „Es hat Spaß gemacht und das ist das Wichtigste“, so Patrick nach dem Lauf. Und er trifft es damit auch auf den Punkt – es ist einfach das Wichtigste, Spaß an der Bewegung und am Laufen zu haben! Von der äußerst positiven Einstellung des jungen Blindensportlers Patrick können wohl viele Leute noch einiges lernen.
Es hat mich gefreut dieses tolle Team von Social Friends rund um Thomas und Steffi zu unterstützen – eine tolle Truppe mit vielen sympathischen Leuten! Und bereits am kommenden Wochenende werde ich beim Wachaumarathon-Staffelbewerb für Social Friends starten und freue mich auf das Wiedersehen!

Gemeinsam laufend die Wachau erleben

Die Zielsetzung für die mittlerweile 19. Auflage des Wachaumarathons könnte bei den Teilnehmern unterschiedlicher nicht sein. Über die Halbmarathondistanz wird heuer ein kleines, aber äußerst schlagkräftiges Elitefeld versuchen einen neuen Streckenrekord und evtl. auch die magische 1h-Marke zu knacken.

Spannendes Duell um den Sieg

Mit dem „Kärnten läuft-Sieger“ Peter Cheruiyot Kirui startet ein Kenianer, der eine persönliche Bestzeit von 59:22 zu Buche stehen hat. Aber auch Vorjahressieger Kiplangat Bett befindet sich in ausgezeichneter Form und wird alles daran setzen seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. „Wir haben uns entschlossen heuer weniger Eliteläufer zu holen, dafür haben diese enormes Potential – wir hoffen somit auf ein extrem spannendes Rennen“, freut sich Wachaumarathon-Organisator Michael Buchleitner.

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Pfeilschneller Österreicher

Aus österreichischer Sicht darf man sich auf den Auftritt von Valentin Pfeil freuen, der beim Wien Marathon sein Marathondebüt mit einer Zeit von 2:16 gegeben hat. Beim Wachau-Halbmarathon wird er seine Bestmarke von 1:04:16 angreifen – dieser dient auch als optimaler Testlauf für den Frankfurt Marathon, den er Ende Oktober absolvieren wird.

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Faszination und Erlebnis

Neben den Topläufern werden aber vor allem wieder tausende Hobbysportler die Bewerbe Viertel- oder Halbmarathon sowie den Marathon über 42,195 Kilometer von Emmersdorf nach Krems in Angriff nehmen. „Der Wachaumarathon passt perfekt zur Philosophie von SPORT.LAND.Niederösterreich. Wir lassen die Faszination Laufsport und das Erlebnis Wachaumarathon von Bildern erzählen, welche über die Grenzen hinausgetragen werden“, so Landesrätin Petra Bohuslav.

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Kostenloses Fotoservice der Sparkasse

Die NÖ Sparkassen und die Laufinitiative „Erste Bank Sparkasse running“ unterstützen die Veranstaltung bereits seit 15 Jahren. „Es sollen auch möglichst viele Kinder und Jugendliche für den Juniormarathon am 17. September vom Laufsport begeistert werden“, freut sich Franz Pruckner, Obmann des Landesverbandes der NÖ Sparkassen. Diese sorgen auch für ein tolles Fotoservice, bei dem die Teilnehmer gratis Bilder nach der Veranstaltung mitnehmen können.

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Neue Expo und Partner

Eine Neuerung betrifft auch die Marathon-Expo, die erstmals vom Run-Inc Store betrieben wird. Damit will das Team rund um Michael Buchleitner die Position als endkundenorientiertes Gesamtkonzept mit Sportartikel, Event, Betreuungs- und Trainingsangebot sowie Kommunikationsplattform unterstreichen. Als neuer Partner konnte auch Salomon gewonnen werden, die für die neuen Funktionsshirts des Wachaumarathons verantwortlich sind. Vom Neopartner gab es im Vorfeld bereits ein tolles Gewinnspiel, bei dem vier Sportler in den Genuss eines neuen Outfits, einer Laufschuhanalyse, Startplatz sowie gemeinsamen Trainingseinheiten gekommen sind.

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Specials des Wachaumarathons

  • Flexibler Teambewerb: 2er, 3er oder 4er-Staffeln über die Marathondistanz
  • Busservice für Schulen
  • Wasser- und Weintrophy in Kooperation mit Kärnten läuft
  • Running Coaches: Pacemaker unter der Patronanz der Wr. Städtischen
  • Personalisiertes Teilnehmervideo
  • Fotoservice der NÖ Sparkassen
  • Wachaumarathon Event App
  • Medizinischer Last Minute Check

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Im Einsatz für Social Friends

Ich werde den heurigen Wachaumarathon für die Behindertensport-Initiative Social Friends bestreiten und erstmals in einer 3er-Staffel an den Start gehen. Ich freue mich bereits auf meinen nächsten Einsatz für Social Friends und auf ein Wiedersehen mit vielen lieben Laufkollegen.

Kleine Tipps um Ernährungsfehler vorzubeugen

 

Bei hoher und kontinuierlicher sportlicher Belastung nimmt auch die Ernährung eine immer größere Rolle ein. Hier ein kleiner Überblick über die häufigsten Ernährungsfehler im Sport:

  • mangelnde Regeneration
  • mangelndes Wissen bezügl. Ernährung
  • zu wenig Flüssigkeit
  • zu wenig Kohlenhydrate
  • falscher Zeitabstand zwischen Essen und Sport

Kohlenhydrate und Eiweiß

Die beiden Makronährstoffe Kohlenhydrate und Eiweiß nehmen in der Ernährung eine wesentliche Rolle ein. Während die Kohlenhydrate essentiell für die Energieversorgung (Speicherung als Glykogen in Muskeln und Leber) ist Eiweiß für den Aufbau und Erhalt der Muskeln verantwortlich. Aber auch Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind für unseren Körper wichtig, da sie als Antioxidantien oxydativem Stress entgegenwirken.

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Ernährungstipps vor dem Training oder Wettkampf

  • Vor dem Sport füllt ein gutes kohlenhydratbetontes Frühstück die Glykogen-Speicher der Leber
  • letzte Mahlzeit 2-4 Stunden vor dem Wettkampf
  • Körper gut hydrieren (5ml/kg Körpergewicht)
  • zusätzlich ca. 30 min vor dem Sport isotonische Getränke
  • 200 ml allin® EIWEISS Trinknahrung auf Fruchtsaft-Joghurt-Basis, auch isoton verdünnt mit 400 ml Wasser ODER 200 ml allin® PROTEIN Water mit 100 ml Wasser isoton verdünnt

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Während der Ausdauereinheit

  • isotonische Flüssigkeitsversorgung sicherstellen
  • z.B. allin® EIWEISS Trinknahrung auf Fruchtsaft-Joghurt-Basis 1:2 mit Tafelwasser verdünnt ODER allin® PROTEIN Water 1:0,5 mit Tafelwasser verdünnt = isoton

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Nach dem Sport

  • magnesiumhaltige, isotone Getränke
  • zusätzliches Magnesium unterstützt die Eiweißaufnahme und entspannt die Muskulatur
  • allin® EIWEISS Trinknahrung auf Milch-Basis in den ersten 30 min. zur Regeneration von Muskeln, Sehnen und Bändern (1-2 Packungen) zu sich nehmen
  • allin® PROTEIN Drink ODER allin® PROTEIN Water zum gezielten kalorienarmen Erhalt und Aufbau von Muskeln sowie im Konzept „high protein – no fat – low carb“
  • in den ersten Stunden danach die anabole Phase durch ausgewogene Mischkost unterstützen

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Fördert meine Regeneration

Ich hab damit bisher ganz gute Erfahrungen gemacht und bin von den Produkten von allin überzeugt. Vor allem die Versorgung mit den essentiellen Nährstoffen unmittelbar nach längeren oder härteren Trainingseinheiten ist für mich enorm wichtig. Da diese bereits in den ersten 30 Minuten nach der Belastung erfolgen sollte, eignet sich die Trinknahrung perfekt an. Erstens bekomme ich feste Nahrung, welche ebenfalls diese wichtigen Nährstoffe enthalten, meist nicht gleich nach dem Sport runter und zweitens hat oder nimmt man sich auch nicht die Zeit dazu.
Somit ist die erste Grundversorgung, welche so wichtig für die Regeneration ist, gesichert und man hat anschließend Zeit um sich um eine geeignete Nahrungsaufnahme zu kümmern.

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Bei Fragen rund um meine Erfahrungen mit allin, wie man die Produkte erhält, oder sonstiges könnt ihr mich jederzeit gerne via Mail schritti@runningschritti.at oder via Facebook Running Schritti kontaktieren!
Weitere Informationen zu den Produkten auch unter: www.allin-trinknahrung.com

Zwei Mal in die Hölle und zurück

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Nach den beiden Wochenenden am Wörthersee bei „Kärnten läuft“ und dem Panaceo Triathlon am Faaker See ging es dieses Wochenende zum Austrian Triathlon Podersdorf an den Neusiedler See. Aufgrund der frühen Startzeit am Samstag (7.00) hieß es bereits am Freitag unsere Zelte in Illmitz aufzuschlagen. Nach einer ersten Erkundungstour am Neusiedler See holten wir uns am Nachmittag die Startunterlagen und verschafften uns einen Überblick bei der Expo. Nach dem Race Briefing hieß es beim Abendessen noch die Speicher für den Wettkampftag zu füllen.

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Der Start beim Leuchtturm

Der Samstag startete für uns bereits um 5.15 Uhr – denn ab 5.30 musste Karl-Heinz „Charly“ Sonner sein Rad einchecken. Während Charly und ich vor Ort noch ein kleines Frühstück zu uns nahmen, musste sich unser Schwimmer Max Gnadenberger bereits auf den Schwimmstart vorbereiten. Dieser erfolgte pünktlich um 7.00 Uhr beim Leuchtturm in Podersdorf – auch für unser Team „TRI Team Travelworld4you Sodek“.

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Tolle Performance im Wasser

Max lieferte einmal mehr eine Wahnsinns-Performance auf der 1,9 Kilometer langen Strecke im Wasser ab und stieg nach drei Einzelstartern als Vierter und somit Erster der Staffeln nach nur 26:19 Minuten aus dem Wasser. Dort übergab er an Karl-Heinz Sonner, der anschließend 3 Runden zu jeweils 30 Kilometer abspulen musste. Dieser musste die Führung leider bereits in der ersten Radrunde abgeben, doch Charly kämpfte weiter. Die Konkurrenten am Rad konnten weiter Boden gut machen und so wurde es bis zur 2. Staffelübergabe äußerst spannend. Mit der 12. Radzeit von 2:22:46 schickte mich Charly zeitgleich mit dem slowakischen Team auf die Laufstrecke. Die beiden ersten Staffeln hatten schon einen komfortablen Vorsprung.

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Ab in die „Hölle“

Doch das Team von „Novartis Slovakia“ hatte mit Milan Svec den mit Abstand schnellsten Läufer. Auf dem ersten Kilometer versuchte ich noch das Tempo mitzugehen, doch dieses war einfach zu schnell (3:25 min/km) und so musste ich ihn ziehen lassen. Ich versuchte mein Rennen zu laufen und spulte Kilometer für Kilometer in Richtung „Hölle“ ab – denn die Laufstrecke führte uns von Podersdorf in Richtung Illmitz bis zum Ortsteil „Hölle“. Dort gab es einen Wendepunkt und wir mussten die gleiche 5,25 Kilometer lange Strecke wieder retourlaufen.

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Starker Verkehr auf „endloser Geraden“

Auf der ersten Runde war noch halbwegs wenig „Verkehr“ auf der Strecke – was sich auf der 2. Runde dann aber schlagartig änderte – jetzt waren nämlich viele Einzelathleten auf ihrer ersten Runde unterwegs. So hieß es diese teilweise im Zick-Zack-Modus zu überholen und das 2. Mal in Richtung „Hölle“ entpuppte sich als wahrlich keine leichte Aufgabe. Auf der teilweise endlos scheinenden Geraden hatte ich trotz eines Tempos von rund 3:45 min/km das Gefühl fast zu „stehen“. Jetzt hieß es sich auch mental nochmals entsprechend aufzubauen um die letzten Kilometer des Halbmarathons noch ins Ziel zu bringen.

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Zum dritten Mal in Folge Vierter

Mit der drittbesten Laufzeit im Feld von 1:19:32 überquerte ich nach einer Gesamtzeit von 4:10:36 die Finishline in Podersdorf. Damit verpasste unser Trio auch beim dritten Antreten bei einem Triathlon in diesem Jahr nur knapp das Podium und belegten einmal mehr den undankbaren 4. Platz! Es will heuer wohl einfach nicht sein – aber so ist halt nun mal der Sport!
Mit meiner Laufzeit am Halbmarathon bin ich jedoch sehr zufrieden und es stimmt mich sehr positiv für die Marathons in Berlin und Frankfurt! :)

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