Als Niederösterreicher zieht es mich regelmäßig in den Süden unseres Landes – zum Bundesland Kärnten ist zweifelsohne bereits eine ganz besondere Beziehung entstanden. Die zahlreichen Seen und Berge haben es mir einfach angetan und so komme ich auch regelmäßig immer wieder gerne. Zuletzt beim Kärnten Marathon, der am 22. September 2019 in Feldkirchen-Ossiacher See über die Bühne ging. Am Wochenende herrschte traumhaftes Spätsommerwetter, das in vollen Zügen genossen wurde.

Aktive Regeneration an 3 Seen

Der Samstag wurde zur aktiven Regeneration im Rahmen einer persönlichen 3-Seen-Tour genutzt. Zuerst ging es an den kleinen Maltschacher See und anschließend weiter nach Pörtschach am Wörthersee. Hier fand am Samstag auch der Wörthersee Ultra Trail statt, wo wir bei der Ankunft auch gleich den Zieleinlauf verfolgen konnten. Nach ein paar gemütlichen Stunden am See ging es weiter nach Feldkirchen, um die Startunterlagen für den am Sonntag anstehenden Halbmarathon abzuholen. Und am Abend erfolgte noch eine kleine Aufwärmrunde beim Sonnenuntergang entlang des Ossiacher Sees und dem Bleistätter Moor.

Ein harter Kampf

Auch beim Halbmarathon am Sonntag herrschten perfekte Bedingungen. Dennoch wurde es zum erwartet schweren Rennen. Warum? Einerseits war es keine wirklich einfache Strecke mit einigen Anstiegen und langen Schotterpassagen. Hinzu kam, dass ich von Beginn an alleine unterwegs war und die gesamte Halbmarathondistanz von über 21 Kilometer alleine absolvieren musste. Der Abstand nach vorne und nach hinten war einfach zu groß. Und so hieß es über weite Teile der Strecke Kampfgeist zu beweisen.

Bleistätter Moor als Highlight

Auch wenn es alles andere als einfach war, die Strecke an sich ist echt toll. Vorallem der Abschnitt im Bleistätter Moor in Richtung Ossiacher See ist immer wieder ein ganz besonderes Highlight. Da vergisst man für kurze Zeit auch mal die Strapazen und erfreut sich an unserer wunderschönen Natur. Zurück nach Feldkirchen sind dann nochmals einige Höhenmeter zu absolvieren  – also letzte Kräfte mobilisieren ehe es durch die Innenstadt wieder retour ins Ziel beim Amthof geht. Dieses erreiche ich mit einer Zeit von 1:28 und musste mich dabei nur zwei Kenianern und einem Deutschen geschlagen geben. Dies bedeutete den 4. Gesamtrang sowie Rang 1 in meiner Altersklasse M35.

Bad Kleinkirchheim ich komme

Leider ist der Kurzaufenthalt übers Wochenende in Kärnten wieder viel zu schnell vergangen. Aber schon bald werde ich zurückkehren, denn Ende Oktober ist ein Aufenthalt bei lieben Freunden im Hotel Prägant in Bad Kleinkirchheim geplant. Auch hiervon werde ich euch natürlich wie gewohnt am Laufenden halten. Dazwischen stehen aber noch ein paar Veranstaltungen am Programm, wie beispielsweise der Graz Marathon oder Baumit Piestingtallauf.