Der Straßenlauf in St. Veit hat lange Tradition und wurde heuer bereits zum 41. Mal ausgetragen. Das Team des ULC Transfer St. Veit rund um Präsident Oliver Pressler sorgt Jahr für Jahr für eine äußerst gelungene Veranstaltung. So auch heuer. Bei den Kinder- und Jugendläufen wird es so richtig laut, die Zuschauer mit vielen begeisterten Eltern und Großeltern feiern den Laufnachwuchs an. Anschließend wird dann auch heuer für den guten Zweck gelaufen. Beim Irene Haiden-Run und dem Inklusionslauf der Polizei spenden die Teilnehmer Geld für die Freiwillige Feuerwehr Rainfeld.

Tempomacher am 10er

Um 15.15 Uhr erfolgt dann der Startschuss für die Hauptläufe über 5 und 10 Kilometer. Auch heuer übernehme ich die Aufgabe des Tempomachers und peile eine Zeit von sub 45:00 am 10er an. Die ersten vier von acht Runden bin ich dabei mit dem Präsidenten des ULC Transfer St. Veit Oliver Pressler unterwegs. Anschließend wechsle ich für die „2. Halbzeit“ zur führenden Dame Patrizia Schram. Ich merke, wie sie langsam zu kämpfen beginnt.

Unterstützung für die schnellste Dame

Da kommen die Unterstützung und aufmunternde Worte gerade recht. Wir spulen Runde für Runde ab und der Blick auf die Uhr bestätigt, dass wir auf Kurs sub 45 unterwegs sind. Auf der allerletzten Runde heißt es nochmals alles aus Patrizia rauszuholen. Wir finishen mit einer Zeit von 44:39. Der Bann ist gebrochen – Patrizia hat ihre 44er-Zeit geschafft und darf sich zudem über den Sieg freuen. Bei den Herren feierte Kevin Wallner den erwarteten klaren Start-Ziel-Sieg mit einer Zeit von 33:01.

Von St. Veit zum Herzlauf

„Ohne dich hätte ich die letzten beiden Runden wohl etwas Tempo rausnehmen müssen“, erzählt mir Patrizia unmittelbar nach dem Zieleinlauf. Ich freue mich immer wieder, wenn ich jemanden beim Lauf unterstützen kann. Die Stimmung ist einmal mehr richtig gut in St. Veit. Es bestätigt den familiären Charakter und so komme ich jedes Jahr wieder gerne ins Gölsental.

Nach dem St. Veiter Straßenlauf ist vor dem Herzlauf in Wien. Als Herzlauf-Botschafter freue ich mich jetzt schon riesig auf die Auftaktveranstaltung in Wien. Diese findet am 5. Mai im Donaupark statt. Bis dahin heißt es „Keep on running“!