Der Vision Run setzte sich bei seiner sechsten Auflage im Jahr 2019 an die Spitze und ist seither Niederösterreichs größter Businesslauf. Über 3.200 Teilnehmer gingen vergangenes Jahr an den Start. Ich konnte die Entwicklung seit der Premiere im Jahr 2014 hautnah erleben, denn ich war jedes Jahr auch selbst am Start. Und da ich natürlich auch heuer beim 1. Virtual Vision Run mit dabei war, wurde ich in den kleinen Kreis der „Vision Run Legends“ aufgenommen. Heuer war aufgrund von Corona natürlich alles anders. Und so stand ich heuer zum gewohnten Termin ganz alleine auf der Startlinie im Sportzentrum Niederösterreich.

Sololauf auf Originalstrecke

Pünktlich um 18.00 Uhr erfolgte im Rahmen des Livestreams auf Facebook der Startschuss zum Vision Run 2020. Begleitet von einem Kameramann auf dem Fahrrad absolvierte ich also die fünf Kilometer lange Originalstrecke von der NV Arena zum Ratzersdorfer See und weiter entlang der Traisen. Nach gut 20 Minuten kehrte ich glücklich zum Start/Zielbereich zurück, wo ich bestens vom Team Sport Vision empfangen wurde.

Soziales Engagement

Natürlich wäre ich auch heuer lieber mit tausenden anderen Läufern an der Startlinie gestanden, aber das war heuer leider nicht möglich. Dennoch war es ein tolles Gefühl stellvertretend für alle Teilnehmer zur geplanten Zeit zu starten. Gerade in Zeiten wie diesen sollten wir uns ausreichend bewegen und durch Sport unser Immunsystem stärken. Wenn man dabei auch noch Gutes tun kann, umso schöner. Denn auch heuer stand das soziale Engagement im Mittelpunkt der Veranstaltung. So konnten in den letzten sechs Jahren bereits 112.600 Euro an soziale und regionale Partnerprojekte übergeben werden.

Sportliche Highlights

Da ich bei den Interviews auch immer wieder danach gefragt wurde, ob ich mich noch an die Anfänge 2014 sowie meine persönlichen Highlights erinnern kann. Aber klar doch. 2014 war noch alles um einiges kleiner mit rund 700 Teilnehmern. Ich war aber von Beginn an überzeugt, dass der Vision Run entsprechend wachsen wird. Aus sportlicher Hinsicht waren die 5 Podestplätze für das Team von Running Schritti ein echter Höhepunkt. Unvergessen bleibt jedenfalls auch das Jahr 2016, in dem ich gemeinsam mit Michaela Zöchbauer und Martin Reisinger nicht nur souverän den Sieg bei den Mixed-Teams sichern konnte, sondern mit einer Gesamtzeit von 54:29 auch noch um über 1,5 Minuten vor dem schnellsten Herrenteam waren.