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Nach dem „Kärnten läuft“-Wochenende am Wörthersee und dem Lokalaugenschein für den „I love Kärnten Marathon“ am Ossiacher See (Bericht folgt in den nächsten Tagen) ging es zum Triathlon an den Faaker See. Dieser ist aufgrund der Partnerschaft zu Panaceo mittlerweile auch schon zu einem Fixtermin geworden. So durfte natürlich auch ein Besuch der Firma in Gödersdorf nicht fehlen, wo Karl-Heinz Sonner und ich uns mit Andi Pöllinger zu einem informativen Gespräch trafen.

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Ungewissheit macht sich breit

Im Vorjahr gingen wir mit doch recht großen Erwartungen in den Faaker See Triathlon – am Ende verpassten wir als Vierte den Sprung auf das Podium nur knapp. Ganz anders heuer, denn sowohl Karl-Heinz „Charly“ Sonner als auch ich hatten aufgrund unserer Verletzungen eine lange Pause von rund 8 Wochen hinter uns. Nach dem lockeren Einlaufen am Tag vor dem Event verstärkte sich die Ungewissheit sogar noch, denn von einem „runden Bewegungsablauf“ war ich meilenweit entfernt. „Wie sollte das dann nur bei einem flotten Tempo beim Wettkampf funktionieren?“, so meine Zweifel.

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Ein sehr harter Kampf

Aber egal – nun war es Samstag und somit der Tag der Entscheidung bei herrlichstem Sommerwetter und Temperaturen von rund 30 Grad. Neu in unserem Panaceo Tri Team war Schwimmerin Sophie Bawaronschütz – und die 20-Jährige lieferte ein wirklich tolles Debüt bei ihrem ersten Einsatz ab. Nach den vier Runden mit dem Rad um den See schickte mich Charly auf die Laufstrecke. Für mich begann ein harter Kampf. Die noch vorhandenen Schmerzen versucht man natürlich bestmöglich auszublenden, doch daneben machte sich logischerweise auch das nicht vorhandene Training sowie die fehlende Tempohärte bemerkbar (die letzte schnelle Laufeinheit liegt immerhin schon fast 3 Monate zurück).
Somit hieß es für mich Zähne zusammenbeißen und durch, denn im Einsatz für ein Team will man einfach das Bestmögliche geben und seinen Beitrag leisten. Und es wurde wie befürchtet eines meiner härtesten Rennen, die ich bisher gelaufen bin. In der zweiten Runde hieß es dann nochmals irgendwie die letzten Kräfte zu mobilisieren.

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Freude über die „Blecherne“

Völlig ausgepowert erreichte ich letztendlich das Ziel, wo bereits Sophie und Charly auf mich warteten. Kurz darauf kam auch schon die Info, dass wir den tollen 4. Platz belegt haben. Dieser fühlte sich für uns selbst aber wie ein Sieg an, da wir damit nicht rechnen durften und konnten. Für unser Panaceo Tri Team war es nach St. Pölten, Faaker See und Podersdorf 2016 der vierte 4. Rang in Folge, doch noch nie konnten wir uns über die „Blecherne“ so freuen, wie dieses Mal. Und es war ein richtiges Wechselbad der Gefühle – Anspannung, Ungewissheit, Schmerzen, Kampfgeist – aber mit viel Freude im Ziel und somit einem perfekten HAPPY END.
Zugleich auch eine Motivation für unsere nächsten gemeinsamen Bewerbe! Es war eine tolle Zeit im wunderschönen Kärnten, die ich keinesfalls missen möchte – und ich freue mich schon jetzt Ende Oktober nach Kärnten zurückzukehren.

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