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Nach meiner über zweimonatigen „Auszeit“ aufgrund der anhaltenden Knieprobleme, ging ich am 14. November beim Türnitzer Adventlauf erstmals wieder bei einem Wettkampf an den Start. Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich mich somit auf den Weg nach Türnitz gemacht, da ich nicht wusste wie mein Körper auf diese Belastung reagieren wird. Ich hatte lediglich ein paar gemütliche Laufeinheiten mit einer Geschwindigkeit von ca. 5:30 min/km in den Beinen.

Nur mit der „inneren Uhr“ unterwegs

Nichtsdestotrotz freute ich mich auch schon sehr darauf, einige Lauffreunde wiederzusehen sowie die Atmosphäre einer Laufveranstaltung genießen zu können. Nach der Anmeldung und ein paar netten Gesprächen ging es zum Aufwärmen auf die rund 1,5 Kilometer lange Runde durch Türnitz. Danach noch kurz umziehen und ab zum Start …. 3,2,1 und schon fiel der Startschuss für den Bewerb. Erstmals überhaupt ging ich ohne Laufuhr an den Start, damit ich mich voll und ganz auf mich konzentrieren kann und nur nich überpowere. Somit sollte ich mich voll und ganz auf meine „innere Uhr“ verlassen.

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„Schinderei mit Happy End“

In der ersten von fünf Runden lief es eigentlich ganz gut, doch das Rennen sollte noch lang genug werden. Denn bereits in Runde zwei machte sich das fehlende Training und vorallem das hohe Wettkampftempo bemerkbar. Es war ab sofort eine gscheite „Schinderei“, aber ich spulte Runde um Runde ab und konnte den Zieleinlauf kaum mehr erwarten. Am Ende erreichte ich das Ziel nach 7,7 Kilometern in einer Zeit von 28:50, was einer Geschwindkeit von 3:45 min/km entspricht. Damit war ich aufgrund der Umstände aber wirklich mehr als zufrieden. Doch das Wichtigste war mit Sicherheit, dass ich den Bewerb schmerzfrei absolvieren konnte. Dass am Ende damit auch noch der dritte Platz in der M30 rausschaute, war die Krönung eines für mich perfekten Comebacks.

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Ab zu den Mammuts

Jetzt heißt es aber weiterhin nichts zu überstürzen und das Lauftraining weiterhin nur in kleinen Schritten wieder zu erhöhen. Mein nächster Wettkampfeinsatz wird beim Ruppersthaler Mammutlauf am 8. Dezember sein, bei dem ich im Vorjahr erstmals am Start war. Fritz Genger und sein Team stellen hier wieder einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Bewerb auf die Beine. Als Promi-Kommentator konnte Rudi Roubinek alias „Seifenstein“ gewonnen werden. Alle Infos dazu unter http://www.mammutlauf.at/

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