Wenn es in Tulln heiß hergeht …

Laufbericht
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Foto (c) www.maxfunsports.com

Ein sommerlicher Tag mit 34 Grad Celsius – da suchen die meisten Leute wohl nach der Arbeit eher den Sprung ins kühle Nass. Ganz anders gestern in Tulln, denn da tummelten sich ab dem späten Nachmittag hunderte laufbegeisterte Kinder und Erwachsene beim Rosenarcadelauf. Und das noch dazu freiwillig (hoffentlich *g*) – was so mancher, der mit dem Laufsport nichts am Hut hat, wohl kaum verstehen kann.
Trotz der hohen Temperaturen und der Strapazen waren die Teilnehmer gut gelaunt und auch die Zuschauer entlang der Strecke sorgten für gute Stimmung. Zusätzlich aufgeheizt wurde diese vom tollen Moderatoren-Duo Markus Floth und Michael Pimiskern.

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Allein auf weiter Flur

Nach den Nachwuchsbewerben und dem Hobbylauf war es dann soweit- der Hauptlauf über 9,6 Kilometer stand am Programm. Dabei waren drei Runden zu je 3,2km mit Start/Ziel direkt am Hauptplatz zu bewältigen. Das Tempo zu Beginn war doch recht flott und so musste ich die Spitzengruppe am Ende der ersten Runde ziehen lassen. Da sich nach hinten aber schon ein respektabler Abstand gebildet hatte, blieb mir leider nichts anderes über als mich durch die weiteren beiden Runden alleine zu kämpfen. Ganz besonders bei diesem Lauf und bei der Hitze auch eine echt willkommene Abwechslung war der kurze Streckenabschnitt durch das Einkaufszentrum Rosenarcade!
Neben den alles andere als einfachen Bedingungen machten sich dann leider auch wieder Probleme mit meinem Oberschenkel/Leiste bemerkbar. Somit hieß es Zähne zusammenbeißen und kämpfen.

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Perfekter Ausklang

Und der Kampfgeist wurde am Ende auch entsprechend belohnt und so durfte ich bei der Siegehrung am Tullner Hauptplatz den Pokal als Zweitplatzierter der Altersklasse M30 in Empfang nehmen. Und zwischen dem Lauf und der Siegerehrung durfte ich noch eine kurze Beinmassage, welche vom Veranstalter „Die Sportpraxis“ angeboten wurde, genießen. Und am Ende ließ man die laue Sommernacht am Tullner Hauptlatz gemütlich ausklingen. Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung, zu der ich wohl auch nächstes Jahr gerne kommen werde!

Sieg beim grünweißen Lauffest

Laufbericht

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Auch wenn der SK Rapid heuer eine alles andere als einfache Saison in der Fußball-Bundesliga hinter sich hat, die sechste Auflage des Rapidlaufs beim Wiener Ernst Happel Stadion war keinesfalls eine Enttäuschung. Das Klubservice rund um die „Stimme Rapids“ Andy Marek hat es geschafft Kinder -und Jugendliche (die kein Startgeld bezahlen), Läufer und Fußballfans gleichermaßen zu begeistern. Die Stimmung war gut, die Teilnehmer gut gelaunt – einzig das heiße Wetter mit Temperaturen von rund 30 Grad sorgten dafür, dass Veranstalter, Teilnehmer und Zuschauer ordentlich ins Schwitzen kamen.

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Die „endlose“ Gerade

Der Start erfolgte direkt vor dem Ernst Happel Stadion, ehe wir uns in Richtung Prater Hauptallee aufmachten. Und dann kam sie wieder, diese schier endlos scheinende Gerade in Richtung Lusthaus. Endlich bei der Wende direkt vor dem Lusthaus angekommen hatten wir aber nicht einmal die Hälfte der 5,4 Kilometer absolviert. Irgendwie kam ich beim Lauf nie so richtig auf Touren, aber trotzdem hieß es Augen zu und durch. Und beim Zurücklaufen kommt einem das gleich irgendwie noch etwas weiter vor. Retour beim Stadion ist es dann das Highlight auf der Laufbahn eine Dreiviertel-Runde durchs Stadion drehen zu dürfen. Dann wieder raus und dann wurde das Ziel schon sehnlichst herbeigesehnt. Im Ziel waren sich alle einig – es waren keine einfachen Bedingungen, dennoch waren alle bestens gelaunt und glücklich.

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Sieg bei der Premiere des Firmenlaufs

Den Gesamtsieg in der Einzelwertung des Alfred Körner Laufs über 5,4 Kilometer sicherte sich bereits zum dritten Mal der sympathische Marius Bock vom LC Breitenau. Und auch bei den Damen war mit Annabelle-Mary Konczer eine Seriensiegerin ganz oben am Stockerl zu finden.
Neben der Einzelwertung gibt es auch eine Teamwertung und heuer erstmals auch einen Firmenlauf, bei dem ich gemeinsam mit Martin Reisinger und Martin Ganeider an den Start ging.
Unser Trio konnte eine mannschaftlich tolle Leistung abliefern und somit konnten wir uns als Team Running Schritti bei der Premiere des Firmenlaufs auf Anhieb den Sieg sichern.

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Menschen begeistern und beste Stimmung

Im Zelt vor dem Ernst Happel Stadion ließen wir den Abend/Nacht dann in gemütlicher Runde ausklingen. Bei der Siegerehrung, durch welche natürlich auch Andy Marek führte, herrschte beste und ausgelassene Stimmung. Bei der abschließenden Tombola durften sich 8 Gewinner über Preise im Wert zwischen jeweils 700 bis 2.000 Euro freuen! Und auch die Volkshilfe durfte sich als Gewinner des Abends fühlen, denn ganz nach dem Motto „Laufen.Spenden.Feiern“ übergab der SK Rapid 5.240 Euro an den diesjährigen Charity-Partner.

Summa summarum ein wirklich sehr gelungenes Lauffest in grünweiß. Der Wiener Traditionsverein versteht es auch abseits des Fußballs sich toll in Szene zu setzen und Menschen zu begeistern. Ich war heuer zum ersten, aber bestimmt nicht zum letzten Mal beim Rapidlauf mit dabei!

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Video zum World Run mit Patricia Kaiser

Laufbericht

Auch heuer hab ich wieder mein ganz persönliches Video zum Wings for Life World Run in Wien gemacht. Dabei könnt ihr die tolle Atmosphäre dieses einzigartigen Laufs spüren und auch der Spaß mit Patricia Kaiser kam nie zu kurz! Viel Spaß!

zum Video: Wings for Life World Run – Patricia Kaiser & Running Schritti

Viele Emotionen beim World Run

Laufbericht

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Die Teilnahme bei der vierten Auflage des Wings for Life World Runs war natürlich auch heuer ein absolutes Muss in meinem Laufkalender. Gemeinsam mit 13.500 Teilnehmern erfolgte der Start pünktlich um 13.00 direkt vor dem Wiener Rathaus (weltweit waren über 155.000 Teilnehmer dabei). Bereits kurz vor dem Start und beim gemeinsamen Aufwärmprogramm mit zahlreichen Promis und Sportstars konnte man die tolle Stimmung dieses einzigartigen Bewerbs spüren.

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Stimmung verleiht Flügel

Ich absolvierte in diesem Jahr meinen World Run an der Seite der äußerst sympathischen und immer bestens gelaunten Patricia Kaiser. Ihr Ziel war es rund 11 Kilometer zu schaffen um somit nach der ersten Runde durch die Wiener City wieder den Startpunkt beim Rathaus zu erreichen. Doch bereits kurz nach dem Start zeichnete sich bereits ab, dass es für „Miss Kaiser“ und mich wohl ein bisschen weiter geht. Voll motiviert und beflügelt von der tollen Stimmung auf der Strecke flogen wir bei strahlendem Sonnenschein förmlich über den Ring und dann auf der Wienzeile entlang des Naschmarkts. Über den Westbahnhof ging es dann über die Mariahilfer Straße wieder retour in Richtung Startbereich beim Rathaus, welchen wir um rund 8 Minuten früher als geplant erreichten.

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Auch Regen konnte der Stimmung nichts anhaben

Dadurch hatten wir ein ordentliches Zeitguthaben auf unsere stetigen Verfolger, die beiden Catcher Cars, hinter dessen Steuer Reini Sampl und Franz Wittmann saßen. Auf dem Weg vom Schottentor in Richtung Roßauer Lände schlug auch plötzlich das Wetter um und es begann zu regnen. „Genau mein Wetter, jetzt kann ich nochmals Gas geben“, schmunzelte Patricia bestens gelaunt beim Einsetzen des Regens. Besonders schön war es mitanzusehen, dass auch der einsetzende Regen der tollen Stimmung auf der Laufstrecke nichts anhaben konnte. Kurz nach dem Schwedenplatz war es dann soweit und bei Kilometer 15,6 endete unsere „Reise“ beim World Run.

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Stolz auf den längsten Lauf

Überglücklich und zu Recht äußerst stolz war Patricia Kaiser beim Überqueren der „mobilen Ziellinie“. „Es war die längste Strecke die ich bisher gelaufen bin, und das trotz nicht wirklich optimaler Vorbereitung. Umso schöner ist es, dass ich so weit gekommen bin. Es ist gleich eine zusätzliche Motivation für den Wings for Life World Run 2018“, so die glückliche Patricia Kaiser. Im nächsten Jahr werden wir uns dann gemeinsam auf diesen einzigartigen Bewerb vorbereiten und dann Angriff auf den Halbmarathon machen.

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Äußerst bewegende Momente

Ganz besonders und wirklich schön ist es, dass neben den tausenden Läufern auch zahlreiche Rollstuhlfahrer mitten im Feld mitfahren. Ganz egal ob ein Elternteil, der sein Kind vor sich herschiebt oder Freunde, die gemeinsam Spaß und so viel Freude vermitteln – sie machen den World Run so emotional. Denn das tolle Motto des World Runs lautet nicht umsonst „Wir laufen für all jene, die es selbst nicht können“.
So auch bei meiner kurzen Begegnung mit Andreas „Erni“ Ernhofer, der den World Run gemeinsam mit Freunden im Rollstuhl absolvierte. Mit Musik bewaffnet machten sie sich ihre eigene „Party“ und schafften am Ende tolle 16,84 Kilometer!! Sein großes Kämpferherz bewies auch Lukas Müller, der beeindruckende 30 Kilometer schaffte.

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Sensationssieger im Rollstuhl

Für die ganz große Sensation sorgte der Schwede Aron Anderson trotz Rückenmarksverletzung in der Hitze von Dubai. Er legte in seinem alltagstauglichen Rollstuhl unglaubliche 92,14 Kilometer zurücklegte. Er stellte damit einen neuen Rekord auf und kürte sich als erster Rollstuhlfahrer zum globalen Sieger. Insgesamt konnten heuer 6,8 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt werden!

 

WFLWR – Dabeisein ist alles …

Ankündigung

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Auch bei der vierten Auflage des Wings for Life World Runs lautet das Motto tausender Menschen natürlich wieder „Wir laufen für diejenigen, die es selbst nicht können“. Dieser einzigartige Bewerb wird heuer in 25 Orten in 24 Ländern der Welt ausgetragen und über 100.000 Teilnehmer anlocken. Ziel ist es, Spenden für die Rückenmarksforschung zu sammeln, damit eines Tages eine Heilung für Querschnittslähmung gefunden werden kann. In den letzten drei Jahren wurden bereits  2.815.457km zurückgelegt, das entspricht 70,2 Umrundungen der Erde oder 7,2 Mal der Distanz zum Mond.

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Viele glückliche Gesichter

Nach den ersten beiden Jahren in St. Pölten und dem vorigen Jahr in Wien werde ich auch heuer in der österreichsichen Bundeshauptstadt an den Start gehen. Der Start erfolgt heuer beim Wiener Rathaus exakt um 13.00 Uhr. Eine halbe Stunde später geht das „Catcher Car“ ins Rennen und wird als mobile Ziellinie das Feld von hinten aufrollen. Hinter dem Steuer werden wieder der querschnittgelähmte Rallyepilot Reini Sampl sowie der Ramsauer Franz Wittmann sitzen. „Die Stimmung ist einfach einzigartig und es gibt so viele schöne Momente, die man hier miterleben darf. Ich darf beim Vorbeifahren in so viele glückliche Gesichter schauen“, ist Franz Wittmann sichtlich begeistert.

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An der Seite von Miss Kaiser

Ich freue mich heuer an der Seite von Patricia Kaiser zu laufen und somit gemeinsam mit ihr die einzigartige Stimmung und Atmosphäre des World Runs erleben zu dürfen. Im Jahr 2000 wurde sie im zarten Alter von 15 Jahren zur jüngsten Miss Austria aller Zeiten gewählt. Heute ist die äußerst vielseitige und sportliche Mama unter anderem sehr erfolgreich als Model, Moderatorin,… unterwegs. Auch beim Wings for Life World Run ist sie ebenso wie Marcel Hirscher, Thomas Morgenstern, Andi Goldberger und viele andere tolle Persönlichkeiten als Botschafterin im Einsatz.
Alle weiteren Infos -> zum Wings for Life World Run <-

Ich werde euch am Sonntag natürlich wie gewohnt gerne am LAUFENDEN halten … also stay tuned!! :)

Aus dem Leben eines Laufbloggers

Allgemein

Anlässlich des großen Spezialthemas in der Beilage „Mein Sonntag“ im Kurier wurde ich gebeten, ein paar Fragen zum Laufen sowie Bloggen zu beantworten. Diese findet ihr nun hier:

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Wann und warum hast du begonnen, über das Laufen zu bloggen?
Ich habe vor rund 2,5 Jahren begonnen über das Laufen zu bloggen, da ich möglichst viele Menschen an meiner Begeisterung am Laufsport teilhaben lassen wollte. Vom äußerst positiven Feedback angespornt war es für mich klar, dass ich damit unbedingt weitermachen möchte.

Freude an der Bewegung

Welche „Ziele“ verfolgst du mit dem Blog, was ist deine Motivation/Intention?
Für mich steht die Freude an der Bewegung sowie der Spaß am Laufen auf alle Fälle im Mittelpunkt – das Laufen ist für mich eine echte Leidenschaft geworden. Ich möchte möglichst viele Menschen durch meine Beiträge für den Laufsport begeistern und motivieren sowie diese auch an meinen Erfahrungen und Wissen, welche ich in den letzten Jahren gesammelt habe, teilhaben lassen.

Laufen als perfekter Ausgleich

Was ist das Tolle am Laufen?
Das Laufen ist für mich ein nicht mehr wegzudenkender Teil meines Lebens geworden. Ich liebe die Bewegung in der sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Natur, wobei jede Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz hat. Das Laufen ist auch ein perfekter Ausgleich, bei dem ich gut ‚abschalten‘ kann. Außerdem gebe ich mein Wissen auch gerne weiter und betreue Hobbysportler bei gemeinsamen Trainings. Es ist auch immer wieder schön, die mittlerweile zahlreichen Lauffreunde regelmäßig bei Laufveranstaltungen zu treffen.

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Nur nicht zu intensiv trainieren

Was sind deine Tipps an Lauf-Einsteiger?
Ich rate allen Lauf-Einsteigern wirklich langsam zu beginnen und die Umfänge nur langsam und nicht sprunghaft zu steigern. Leider sehe ich immer wieder, dass Hobbysportler einfach zu intensiv und hart trainieren, dabei wäre gerade der langsame Dauerlauf die wichtigste Trainingsform. Die Regeneration sollte nie zu kurz kommen, denn sonst kann das ganze Training ziemlich schnell nach hinten losgehen. Das Wichtigste ist aber nie den Spaß und die Freude am Laufen zu verlieren!

Viele spannende Projekte

Was war bisher dein Lieblingsmoment/-erlebnis als Blogger?
Es gibt immer wieder tolle Momente, die man genießt. Durch meine steigende Bekanntheit werde ich auch immer öfter erkannt, wodurch es zu netten Gesprächen und neuen Lauffreundschaften kommt. Vergangenes Jahr hat es anlässlich des Wings for Life World Runs im Vorfeld auch ein eigenes Laufblogger-Meeting in München gegeben, bei dem ich auch einige Blogger-Kollegen aus Österreich und Deutschland kennenlernen durfte und wir uns in entspannter Atmosphäre austauschen konnten. Ich freue mich immer wieder auf neue und spannende Projekte, von denen hoffentlich auch in Zukunft noch viele folgen werden.

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Nicht zu unterschätzen

Fitnessblogger gibt es viele. Wie nimmst du die Szene in Österreich wahr?
Die Laufblogger-Szene in Österreich ist durchaus überschaubar, da gibt es nicht allzu viele, die wirklich regelmäßig aktiv und bekannt sind. Viele stellen sich die Tätigkeit als Blogger wohl anfangs einfacher vor als es tatsächlich ist und unterschätzen es. Denn es steckt schon jede Menge Arbeit dahinter, wenn man es wirklich ernsthaft betreiben will. Neben dem Training muss man da schon viele viele Stunden in der Woche für die Betreuung des Blogs sowie Facebook und Instagram investieren.

Unverhofft kommt oft

Laufbericht

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Nach meinem erfolgreichen Marathon in Frankfurt Ende Oktober verzichtete ich auf die ursprünglich geplante Laufpause – ich ging einfach nach Lust und Laune laufen und konnte das in vollen Zügen genießen. Und gestern, gut 1,5 Monate später war es dann soweit – ich ging beim Grafenegger Adventlauf über 5 Kilometer an den Start. Eigentlich gar nicht wirklich eingeplant, aber aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfall eines Teammitglieds unserer beiden „Frauenlauf Grafenegg“-3er-Teams entschloss ich mich kurzfristig für ein Antreten.

„Schau ma mal“

Und die Vorzeichen standen nicht gerade optimal – war ich doch ein paar Stunden vorher noch bei guten Freunden zu einem vorweihnachtlichen Brunch geladen. Somit reiste ich ohne große Erwartungshaltung nach Grafenegg, wo ich mich über das Wiedersehen mit zahlreichen Lauffreunden freute. Bei leichtem Nieselregen fiel pünktlich um 15.00 der Startschuss unter dem Motto „Schau ma mal“.
Der erste Kilometer fühlte sich ganz gut an und ich konnte dem Tempo unserer Verfolgergruppe gut folgen. Ich dachte mir „Okay, das würd so passen – so könnte es weitergehen“. Und dann hatten wir auch schon die erste unserer beiden 2,5 Kilometer langen Runden absolviert. Ein kurzer Blick auf die Uhr – 8:57 – das schaut doch zur Halbzeit echt gut aus! 😉

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Mit konstantem Tempo zum Erfolg

Und so ging es in die zweite Runde und plötzlich wurde die Gruppe etwas langsamer. Ich fühlte mich aber noch ganz gut und entschied mich somit mich an die Spitze zu setzen um das Tempo zu machen und dieses hoch zu halten. Und es ging auf, denn somit konnte die Geschwindigkeit gehalten werden. Noch eine kurze Schleife bevor es auf die Zielgerade ging und schon war es soweit – FINISH. Mit einer Endzeit von 17:52 durfte ich mich über den 5. Gesamtrang sowie den Sieg in meiner Altersklasse M30 freuen.

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Toller Testlauf für den Frauenlauf

In der Teamwertung mit den beiden Mädels Petra Richter und Lisa Strobl verpassten wir bei den Mixed-Teams als Vierter nur knapp das Podium. Herzlichen Glückwunsch aber an die beiden sowie Sandra, Denise und Martina, die das 2. „Frauenlauf Grafenegg“-Team bildeten, zu ihren tollen Leistungen. Darauf können wir dann im Frühjahr echt gut aufbauen, wenn wir in die Vorbereitung auf den Frauenlauf Grafenegg (5.6.2017) starten!

Frische LUFT schnappen

Allgemein, Training

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Grau in Grau präsentierte sich heute großteils das Wetter im Flachland – ganz anders hingegen in den Bergen. Und so reichte heute bereits eine kurze Autofahrt hinauf auf die „LUFT“ – für alle Ortsunkundigen: ja das heißt tatsächlich so (liegt zwischen Mank und Kirchberg/Pielach auf 628 Meter) – und schon konnte ich mit der Sonne um die Wette strahlen. Bei kühlen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und somit richtig frischer LUFT knisterte der Schnee unter den Schuhen, denn hier herrschte im Gegensatz zu unten tiefer Winter.

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Tolle Kulisse mit Schnee und Ausblick

Meine heutige Laufroute führte mich über den Bichlberg und das Schwabeckkreuz hinauf auf den Grüntalkogel. Und bei der tollen Kulisse mit Schnee und tollem Ausblick verflogen die Kilometer wie im Fluge – und schon war ich nach nicht ganz 8 Kilometern auf der Grüntalkogelhütte (886 Meter) angekommen. Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es dann auf der gleichen Strecke retour.

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Einfach abschalten und genießen

Obwohl es nur wenige Kilometer entfernt liegt, fühlte sich diese Lauftour fast wie Urlaub an. Dabei konnte ich für rund 1,5 Stunden den Alltag komplett vergessen, richtig abschalten und ordentlich Kraft tanken. Einfach herrlich dieses Gefühl in der Natur und in den Bergen – und ich werde diese Tour sicherlich noch einige Male in diesem bevorstehenden Winter machen. Ich kann es euch nur weiterempfehlen, dass ihr euch auch in eurer Nähe eine solche Route zu suchen, wo ihr einfach abschalten und genießen könnt! In diesem Sinne … keep on running … Euer Running Schritti

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Einfach laufen lassen

Allgemein

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Exakt 10 Tage sind nun seit meinem Marathon in Frankfurt vergangen und somit bin ich mittlerweile in der „Off-Season“ gelandet. Mit meiner dortigen Performance und der Zeit von 2:55:30 konnte ich mir einen kleinen Traum erfüllen. Bereits vor einigen Jahren hatte ich mir selbst 2 Ziele gesetzt, die ich irgendwann in meiner „Laufbahn“ als Läufer schaffen will: „Den Halbmarathon möchte ich in einer Zeit von unter 1:20 und einen Marathon unter 3:00 schaffen!“ Ja und jetzt ist es tatsächlich soweit und ich kann ein fettes Hakerl unter diesen Vorhaben setzen. Somit ist es wohl an der Zeit sich Gedanken über neue Ziele und Vorhaben zu machen …. doch dafür mach ich mir jetzt absolut keinen Stress!

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Mit Spaß die Natur genießen

Apropos Stress … davon will ich momentan auch sportlich nichts hören. Vor dem Marathon hab ich mir eigentlich gedacht, dass ich danach auch mal für einige Tage oder auch Wochen eine Laufpause mache. Doch nach meinem ersten Regenerationslauf drei Tage nach dem Marathon hat mich das Lauffieber wieder voll erfasst. Es macht mir derzeit einfach riesengroßen Spaß einfach drauf los zu laufen. Einfach rein in die Laufklamotten – ohne jegliche Ziele oder einen Blick auf die Uhr – und die Natur genießen. So konnte ich beispielsweise gestern bei einem lässigen Traillauf auch meine ersten Spuren durch den Schnee ziehen. Und heute folgte in der Mittagspause eine super sonnige Tour querfeldein.

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Bewusster wahrnehmen und dankbar sein

Und genau das sollte man sich einfach noch viel öfter vor Augen führen bzw. noch viel bewusster wahrnehmen, wie toll es ist, eine Runde durch unsere wunderschöne Natur zu laufen. Aber auch wie dankbar wir sein müssen, dass wir dies machen können! In diesem Sinne freue ich mich schon auf die nächsten tollen Läufe … und dann kommen die Pläne für das nächste Jahr sicher teilweise auch von selbst bzw. wird dann in der Zwischenzeit sicherlich die eine oder Anfrage für Projekte reinflattern! Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und freu mich auf künftige Aufgaben!

„Das ist mein Tag“ in Frankfurt

Allgemein

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Mit „This is your day“ macht der Frankfurt Marathon ordentlich Werbung – und das war auch mein Motto für den 30. Oktober 2016. Ich hatte gut trainiert und wusste, dass eine neue persönliche Bestzeit mit dem Knacken der magischen 3-Stunden-Marke fällig war. Bei meinem letzten Marathon vor zwei Jahren in Graz verfehlte ich diese Zeit mit 3:02:11 noch knapp – nun war die Zeit aber reif dafür. Mein „Tag X“ war jetzt gekommen und nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit, ehe wir uns auf den Weg zum Start machten. Ich nutzte diese Zeit um mich nochmals mental auf die anstehenden 42,195 Kilometer vorzubereiten – „Das ist mein Tag – jetzt heißt es die Früchte des Trainings zu ernten“. Gleichzeitig führte ich mir den genialen Zieleinlauf, wie ich ihn bisher von Fotos und Videos kannte, vor Augen.

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Guten Rhythmus gefunden

Um 10.00 Uhr erfolgte der Start bei strahlendem Sonnenschein und gemeinsam mit meinem Pacemaker Mario Sturmlechner machten wir uns nun auf den Weg. Die ersten beiden Kilometer waren aufgrund des dichten Starterfeldes noch etwas langsamer, dann fand ich aber einen guten Rhythmus und ich fühlte mich richtig wohl. Die ersten 10 Kilometer im Zentrum Frankfurts vergingen fast wie im Fluge – alles verlief nach Plan. Danach ging es schön langsam raus und bei jeder Labestelle wurden kurz ein paar Schluck aufgetankt – danke an dieser Stelle auch an Mario, der mich hier perfekt versorgte.

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Schmerzen ausblenden

Ein Kilometer nach dem anderen wurde abgespult und der Halbmarathon wurde mit einer Zeit von 1:26:30 passiert. Ein leichtes Zwicken im Gesäß Richtung Oberschenkel machte sich bemerkbar, doch ich dachte mir nur, versuche den Schmerz auszublenden und lauf einfach weiter. Nach einem kleinen Durchhänger nach rund 27km konnte ich mich bei KM30 wieder fangen und konnte mein Tempo weiterhin halten. Unmittelbar vor der Labestelle bei KM35 blieb ein Läufer abrupt stehen und drehte sich um – dabei rammte er mir seinen Ellenbogen genau in die Brust, sodass mir momentan die Luft wegblieb. Mein bis dahin toller Rhythmus war plötzlich dahin und auch das anschließende Gel schlug sich plötzlich auf den Magen.

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This is my day

Somit wurden die letzten Kilometer dann echt noch ziemlich hart, doch auch hier führte ich mir wieder vor Augen „This is your day – und das nimmt mir jetzt keiner mehr“. So hieß es kämpfen und weiterlaufen – mit Erfolg. Nach exakt 42 Kilometer bogen wir in Richtung Messehalle ein – dort angekommen riss ich einfach nur noch die Hände in die Höhe und visierte die Ziellinie an. Baaaammmm…. die 3-Stunden-Marke wurde geknackt und mit einer Zeit von 2:55:30 mehr als deutlich unterboten und ich war überglücklich. Am Abend/Nacht wurde dann noch ausgiebig gefeiert ….

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