„Urlaub bei Freunden“  – das war jahrelang der Slogan der Kärnten Werbung. Und treffender kann ich auch den Kurztrip nach Bad Kleinkirchheim nicht beschreiben. Vor dem Kärnten Marathon am Ossiacher See entscheiden wir uns kurzerhand noch eine Nacht im Hotel Prägant in Bad Kleinkirchheim zu verbringen. Bei der Anreise über die Turracher Höhe gibt es dann auch die erste Berührung mit Schnee in dieser Saison – da steigt auch gleich die Vorfreude aufs Skifahren bzw. will ich heuer nach Ewigkeiten auch mal wieder ein paar Runden auf Langlaufskiern abspulen.

Ein herzlicher Empfang

Rund 30 Minuten später treffen wir dann in Bad Kleinkirchheim ein und werden äußerst herzlich von unseren Gastgebern im Hotel Prägant empfangen. Nach dem ersten Rundgang im Haus und dem Beziehen des Zimmers hat man bereits das Gefühl von Geborgenheit – man fühlt sich auf Anhieb wohl, nicht zuletzt durch viele kleine liebevolle Details, die einfach den Unterschied ausmachen. Und so gibt es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Themen-, Jahreszeiten und Elementezimmern. Passend für den anstehenden Winter verbringen wir die Nacht im gemütlichen „Winterzimmer“. Vom Balkon aus hat man hier einen tollen Ausblick auf den gegenüberliegenden Hausberg Kaiserburg, wo sich auch das Skigebiet befindet.

Laufen macht glücklich

Das tolle Wetter wird am Nachmittag natürlich gleich für einen lässigen Lauf genutzt. Dabei wird die Umgebung rund um Bad Kleinkirchheim in den Laufschuhen erkundet und das tolle Bergpanorama in vollen Zügen genossen. Ich liebe es ganz ohne Plan einfach drauf loszulaufen und die Natur entsprechend wahrzunehmen. Die bunten Blätter auf den Bäumen, die grünen Wiesen und die Gipfel bereits in Schnee gehüllt – das sind die Momente, die einfach so unheimlich viel Kraft geben. Hier bestätigt sich auch einmal mehr mein persönliches Motto „Laufen macht glücklich“!

Einfach nur genießen

Anschließend wird noch ein wenig im Wellnessbereich relaxt, bevor es dann zum Abendessen geht. Im Restaurant knistert es bereits im offenen Kamin und auch mein Bauch meldet sich mit ein einem leichten Knurren zu Wort – doch das viergängige Abendmenü schafft hier ganz schnell Abhilfe. Leckeres Essen, toll und liebevoll angerichtet, und das eine oder andere Gläschen bilden eine perfekten und gemütlichen Abschluss eines schönen Tages.

Perfekter Start in den Tag

Nach einer erholsamen Nacht breche ich am nächsten Tag gemeinsam mit Rainer zu einem lockeren Morgenlauf auf. Für Rainer ist es auch noch ein Art auslaufen nach seinem grandiosen Frankfurt Marathon (mit einer echt tollen Zeit von 2:45) am letzten Wochenende, den wir bei diesem Lauf natürlich auch nochmals Revue passieren lassen. Und nach so einem Morgenlauf schmeckt das ohnehin tolle Frühstück gleich noch einmal besser – immer wieder ein perfekter Start in den Tag. Am Nachmittag geht’s für uns dann weiter in Richtung Ossiacher See, wo ich am Sonntag den Halbmarathon laufen werde.