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Der St. Veiter Straßenlauf hat bereits lange Tradition und so wurde dieser heuer bereits zum 38. Mal ausgetragen. Seit einigen Jahren bin ich auch ich Jahr für Jahr dabei und auch in diesem Zusammenhang gibt es mittlerweile eine kleine Tradition – mein Service für den Veranstalter als Tempohase! Und so ging ich auch diesen Samstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 20° als Pacemaker für die Pace von 4:00 min/km an den Start. Da ich mich seit ein paar Tagen mit leichten Knieproblemen herumgeschlagen habe, war vor dem Bewerb noch leichte Skepsis, ob das Knie auch halten würde.

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Laufen mit der inneren Uhr

Nichts desto trotz startete ich sehr zuversichtlich ins Rennen und versuchte wie immer von Beginn an ein konstantes Tempo und Rundenzeiten von 5 Minuten (1 Runde = 1,25km) anzusteuern. Da auf dem ersten Teil der Strecke teils doch recht starker Gegenwind herrschte, hieß es sich davon nicht beirren zu lassen, wenn man hier vielleicht die eine oder andere Sekunde langsamer war, diese konnte man auf der Gegengerade in Richtung Ziel wieder wettmachen. Und so wurde Runde für Runde abgespult und mit jeder Überquerung der Start-/Ziellinie wurde ich auch zuversichtlicher, dass das Knie halten würde. Nach der vierten Runde und einer Durchgangszeit von 19:52 hatte ich meinen ersten Part für die 5km Läufer schon mal gut erfüllt – und auch die weiteren Runden waren sehr konstant, sodass ich nach 39:53 die 10km perfekt im Zeitrahmen beendete.

„Gib Gummi“

Den ersten „Job“ des Tages hatte ich somit wieder gut erfüllt. Als Draufgabe folgte dann noch die Teilnahme beim Staffelbewerb, bei dem 4 Läufer jeweils eine Runde über 1,25km absolvieren. Gemeinsam mit Martin Reisinger, Mario Sturmlechner und Wolfgang Aigelsreiter bildeten wir ein Quartett für den LC Mank. Als zweiter Läufer hieß es in dieser Runde dann im Gegensatz zum Hauptlauf nicht taktisch diszipliniert zu laufen, sondern so richtig aufs Gas zu steigen. Mit einer Rundenzeit von 4:10 und somit einer Pace von 3:20 min/km konnte ich meinen Beitrag zu einem souveränen Sieg für unser Team beitragen. Ich war vollauf happy, da ich schon seit Ewigkeiten keine schnelle Einheit mehr in den Beinen hatte.

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Wiedersehen bei der 39. Auflage

Alles in Allem wieder eine tolle Veranstaltung, die der ULC Transfer St. Veit rund um Oliver Pressler hier auf die Beine gestellt hat. Besonders erfreulich die hohe Beteiligung bei den Kinder- und Jugendläufen. Bei den Hauptläufen über 5 und 10 Kilometer gibt es noch ein bisschen Potential nach oben was die Teilnehmerzahlen betrifft – und der Verein hätte sich das echt verdient. Es ist ein schneller flacher Rundkurs, der sich auch perfekt für eine erste Standortbestimmung für die Saison eignet. Also vielleicht sehen wir uns dann ja nächstes Jahr bei der 39. Auflage des Straßenlaufes in St. Veit.

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2 Gedanken zu „Vom Tempohasen zum Rennpferd

  1. Sehr cool – find ich echt toll, dass du immer wieder als Pacemaker an den Start gehst!! vielleicht kann ich dieses Service auch mal in Anspruch nehmen!

    • Herzlichen Dank – ja das mache ich sehr gerne und es macht immer wieder Spaß!! 🙂
      Ja klar, würd mich freuen – bis bald und liebe Grüße Schritti

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