Nach meiner „Kärnten läuft“-Premiere im Vorjahr machten wir uns auch heuer am Freitag auf den Weg zum schönen Wörthersee. Zuerst noch das Quartier in Pörtschach beziehen und dann ging es schon ab in die „Running City“ am Metnitzstrand in Klagenfurt. Neben der Abholung der Startunterlagen für den Halbmarathon am Sonntag erfolgte noch die Nachmeldung meines Juniors für den Bambini-Sprint sowie den Familienlauf am Samstag. Am Abend konnten wir uns in der Lounge noch ordentlich stärken. Beim Nightrun nahm ich heuer die etwas ungewohnte Rolle als Zuschauer ein und feuerte die Teilnehmer beim Zieleinlauf ein. Auch zahlreiche tolle und aufwendige Kostümierungen konnten in diesem Jahr wieder bewundert werden.

Ein Tag für die ganze Familie

Der Samstag stand auch heuer ganz im Zeichen der Nachwuchsbewerbe für Kinder und Jugendliche. Beim Bambini Sprint über 250 Meter ging erstmals auch mein 5-jähriger Luki an den Start. Hoch motiviert meisterte er die Strecke und genosse die Atmosphäre unter den vielen gleichgesinnten Kindern. Gleich im Anschluss wurde auch der Familienlauf über rund 500 Meter gestartet, auch hier war mein Junior mit Begeisterung dabei. Abgerundet wurde das tolle Programm für die ganze Familie mit zahlreichen Spielangeboten im Rahmen der Marathon-Expo.

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Startschuss für den Halbmarathon

Am Sonntag war es dann soweit – um 7.30 Uhr machte ich mich via Zug auf den Weg von Pörtschach nach Velden, wo der Start des „Kleine Zeitung Kärnten läuft“-Halbmarathons erfolgte. Vor Ort traf ich wie erwartet noch viele Lauffreunde, nach dem kurzen Smalltalk begaben wir uns dann in den Startbereich beim Schloss. Aufgrund der diesjährigen Staatsmeisterschaften durften wir gemeinsam mit der Elite ins Rennen gehen. Jetzt nur noch den Countdown runterzählen … 10,9, …. 3,2,1 und LOS. Und schon setzte sich die Läuferchar in Bewegung.

Nicht richtig auf Touren gekommen

Ich versuchte das Rennen nicht all zu schnell anzulaufen. Nach dem ersten Kilometer ein kurzer Blick auf die Uhr – diese zeigte ein Tempo von knapp unter 4:00. Okay, ich sollte dann also doch einen Gang zulegen und löste mich von meiner Gruppe. Leider zog hier keiner mit und ich versuchte somit alleine die Verfolgung auf die vor mir liegende Gruppe aufzunehmen. Dies entpuppte sich jedoch alles andere als einfach … ich hatte zu kämpfen und aufgrund der Kilometerzeiten war mir bereits nach wenigen Kilometern bewusst, dass ich meine Zeit aus dem Vorjahr wohl kaum erreichen werde.

Neue Motivation gefunden

Auch wenn es nicht ganz nach Wunsch verlief, ich wollte nun das Beste daraus machen. In Pörtschach angekommen, hieß es heuer die neue Streckenführung auf der Promenade entlang des schönen Wörthersees zu genießen. Anschließend ging es in Richtung Krumpendorf, hier traf ich dann auf Alex Fischl, der mir andeutete, gemeinsam mit ihm zu laufen. Ich dachte mir okay, das sollte nun meine neue Aufgabe für diesen Halbmarathon werden. Ich merkte, dass er bereits ein wenig zu kämpfen hatte und für mich war es zugleich eine Motivation wieder Fahrt aufzunehmen. Wir versuchten somit gemeinsam das Tempo aufrecht zu erhalten.

Tollen Zieleinlauf genießen

Bereits in Klagenfurt angekommen hieß es somit noch die einzigartige Atmosphäre bem Zieleinlauf zu genießen. Jetzt noch über die Zielrampe drüber und OVER and OUT. Am Ende hatte ich eine Zeit von 1:22:39 zu Buche stehen. Ich verpasste zwar meine Vorjahreszeit um fast 4 Minuten, insgesamt gesehen war es dann aber ganz okay. Alex bedankte sich im Ziel noch für meine Begleitung und ich konnte mich mit ihm freuen.

Die abschließende Analyse

Nach der wohltuenden Dusche im Strandbad konnte ich meinen Energiehaushalt in der Lounge bei einem leckeren Essen wieder in Orndung bringen. Hier wurde dann noch mit vielen netten Leuten das Rennen und die Stimmung bei diesem tollen Event am Wörthersee analysiert. Egal ob die sympathischen Hahnertwins Anna und Lisa Hahner oder die schnelle und charmante Flugbegleiterin Monika Kalbacher, sie alle waren von „Kärnten läuft“ begeistert.
Alles in allem kann man sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung ist. Man spürt, dass die vielen Helfer mit Spaß und Begeisterung bei der Sache sind – man fühlt sich einfach wohl und genießt die familiäre Atmosphäre.

Bischofshofen, ich komme

Bereits am kommenden Samstag geht es für mich beim Red Bull 400 in Bischofshofen weiter. Ich bin bereits sehr gespannt was mich bei meiner Premiere der härtesten 400 Meter der Welt (Steigung bis 79 Prozent) auf die Sprungschanze erwarten wird. Nur einen Tag später werde ich als Betreuer beim NÖ Frauenlauf in St. Pölten mit dabei sein! In diesem Sinne … keep on running … euer Running Schritti

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