Foto (c): RunCzech

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Foto (c): maz.runner

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„All runners are beautiful“ – das ist der Leitspruch, mit dem RunCzech zu seinen insgesamt sieben Laufveranstaltungen in Tschechien aufruft. Nach meiner RunCzech-Premiere im Vorjahr in Ceske Budejovice führte mich die Reise heuer nach Karlovy Vary. Und „beautiful“ trifft es hier auch bei der Stadt auf den Punkt – Karlsbad ist eine ausgesprochen schöne und idyllische Bäderstadt mit insgesamt zwölf Quellen. Hier wurden auch bereits zahlreiche Filme wie beispielsweise „Casino Royal“ gedreht. Da die Startzeit für den Bewerb erst am Samstagabend war, blieb am Vormittag noch Zeit, die historische Stadt bei bestem Wetter zu erkunden. Dabei spaziert man entlang der Tepla vorbei an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Kolonnaden.

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Ein ganz besonderes Flair

Na wenn das mal keine coole Kulisse für einen Halbmarathon ist!? Und so war es dann auch, denn beim Halbmarathon ging es gleich zwei Mal durch diesen historischen Teil der Stadt. Die Strecke ist aufgrund von ein paar Steigungen und den Abschnitten über die gepflasterte Altstadt nicht die einfachste, sie hat dafür aber ein ganz besonderes Flair. Die begeisterten Zuschauer entlang der Strecke sorgen dann nochmals für eine zusätzliche Portion an Motivation für die rund 4.000 Starter beim Halbmarathon. Die wunderbare Kulisse sowie die Unterstützung der Zuschauer sind definitiv Goldes wert. Apropos Gold, Karlsbad ist die kleinste Stadt der Welt, die mit dem IAAF Gold Label Status ausgezeichnet wurde.

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Der Fahrplan ging auf

Nach meiner langwierigen Verletzung in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres wusste ich nicht wirklich, wo ich derzeit beim Halbmarathon stehe. Ich habe in den letzten Wochen ausschließlich Grundlagen trainiert, die einzigen Tempotrainings waren die Läufe in St. Veit als Pacemaker und der Herzlauf in Wien. Mein Ziel mit einer Pace von etwa 4:00 min/km zu beginnen und dieses so lange wie möglich zu halten, ging auf. Bis KM15 fühlte ich mich auch richtig gut, danach hieß es kämpfen. Und ich kämpfte mich ins Ziel und finishte in einer Zeit von 1:24:58, mit der ich vollauf zufrieden war. Glücklich und mit meiner Finisher-Medaille um den Hals ging es stolz zurück ins Hotel Thermal, welches gleich unmittelbar neben dem Start- und Zielbereich lag. Anschließend durfte das eine oder andere Glas gutes tschechisches Bier als Belohnung natürlich nicht fehlen…

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Premiere bei der Elite

Bei der sechsten Auflage der Veranstaltung durften sich erstmals zwei europäische Läufer als Gesamtsieger eintragen. Bei den Damen sorgte die tschechische Spitzenläuferin Evá Vrabcová-Nývltová mit einer Zeit von 1:11:54 für einen tollen neuen tschechischen Streckenrekord und war überglücklich. Bei den Herren setzte sich der Ukrainer Roman Romanenko in 1:03:58 vor dem Spanier Houssame Bennabou (1:04:16) sowie seinem Landsmann Serhiy Lebid (1:05:08) durch. Bester Tscheche wurde Ondrej Fejfar in 1:07:45.

Foto (c): RunCzech

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Ein rundum gelungener Event

Alles in Allem war es eine rundum gelungene und stimmige Veranstaltung, die RunCzech hier in Karlovy Vary auf die Beine gestellt hat. Die Organisation war wieder perfekt – von der Anmeldung bis über die Startnummernabholung mittels eigener App bis hin zum Rennen selbst! Ich bin schon gespannt, zu welchem tschechischen Rennen es mich wohl das nächste Mal hinverschlägt! 😉 Mehr über die Hintergründe, die Ideen und die Zukunft von RunCzech gibt’s in den nächsten Tagen. Ich durfte mit dem Initiator und Präsidenten Carlo Capalbo über genau diese Themen plaudern – das Ergebnis davon könnt ihr in wenigen Tagen in einem eigenen Blog darüber lesen!

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