Neue Ausgabe des Running Schritti Magazins

Allgemein, Laufbericht

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In den beiden letzten Monaten hat sich wieder einiges getan und noch viel mehr steht in der zweiten Jahreshälfte am Programm. Was das war und noch sein wird, findet ihr wie gewohnt im aktuellen „Running Schritti Magazin“ – unter anderem mit folgenden Themen: Emotionaler World Run, „All runners are beautiful“ von RunCzech, Premierensieg beim Rapidlauf, Trainingslager auf der Schwarz Alm, 3-tägiges Lauffest bei Kärnten läuft am Wörthersee, Tipps fürs Trainings bei Hitze und vieles mehr!

Ich freue mich wie immer über euer Feedback und wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Bei Fragen stehe ich euch natürlich gerne wieder zur Verfügung!

-> zum Running Schritti Magazin 02/2017

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Wenn es in Tulln heiß hergeht …

Laufbericht
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Foto (c) www.maxfunsports.com

Ein sommerlicher Tag mit 34 Grad Celsius – da suchen die meisten Leute wohl nach der Arbeit eher den Sprung ins kühle Nass. Ganz anders gestern in Tulln, denn da tummelten sich ab dem späten Nachmittag hunderte laufbegeisterte Kinder und Erwachsene beim Rosenarcadelauf. Und das noch dazu freiwillig (hoffentlich *g*) – was so mancher, der mit dem Laufsport nichts am Hut hat, wohl kaum verstehen kann.
Trotz der hohen Temperaturen und der Strapazen waren die Teilnehmer gut gelaunt und auch die Zuschauer entlang der Strecke sorgten für gute Stimmung. Zusätzlich aufgeheizt wurde diese vom tollen Moderatoren-Duo Markus Floth und Michael Pimiskern.

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Allein auf weiter Flur

Nach den Nachwuchsbewerben und dem Hobbylauf war es dann soweit- der Hauptlauf über 9,6 Kilometer stand am Programm. Dabei waren drei Runden zu je 3,2km mit Start/Ziel direkt am Hauptplatz zu bewältigen. Das Tempo zu Beginn war doch recht flott und so musste ich die Spitzengruppe am Ende der ersten Runde ziehen lassen. Da sich nach hinten aber schon ein respektabler Abstand gebildet hatte, blieb mir leider nichts anderes über als mich durch die weiteren beiden Runden alleine zu kämpfen. Ganz besonders bei diesem Lauf und bei der Hitze auch eine echt willkommene Abwechslung war der kurze Streckenabschnitt durch das Einkaufszentrum Rosenarcade!
Neben den alles andere als einfachen Bedingungen machten sich dann leider auch wieder Probleme mit meinem Oberschenkel/Leiste bemerkbar. Somit hieß es Zähne zusammenbeißen und kämpfen.

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Perfekter Ausklang

Und der Kampfgeist wurde am Ende auch entsprechend belohnt und so durfte ich bei der Siegehrung am Tullner Hauptplatz den Pokal als Zweitplatzierter der Altersklasse M30 in Empfang nehmen. Und zwischen dem Lauf und der Siegerehrung durfte ich noch eine kurze Beinmassage, welche vom Veranstalter „Die Sportpraxis“ angeboten wurde, genießen. Und am Ende ließ man die laue Sommernacht am Tullner Hauptlatz gemütlich ausklingen. Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung, zu der ich wohl auch nächstes Jahr gerne kommen werde!

Wenn es beim Training heiß her geht

Allgemein, Training

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Wir stecken gerade mitten in der ersten richtigen Hitzewelle des Jahres mit Temperaturen von täglich um oder über 30 Grad. Dabei stellen sich viele Läufer immer wieder die Frage, worauf man beim Lauftraining bei so heißen Temperaturen achten soll. In diesem Blog erzähle ich euch wie man am besten durch die Hitzewelle kommt ohne auf den geliebten Sport verzichten zu müssen.

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Keine extremen Belastungen

Herz und Kreislauf müssen bei hohen Temperaturen zusätzliche Arbeit leisten, um den Körper vor Überhitzung zu schützen.  An heißen Tagen sollte man die Intensität sowie die Dauer entsprechend reduzieren um den Körper Extrembelastungen zu ersparen und somit unter Umständen sogar Hitzeschäden vorzubeugen. Somit lieber runter vom Gas und das schöne Sommerwetter genießen!
Außerdem sollte man die pralle Mittagshitze meiden, sondern z.B. auf schattige Waldstrecken oder auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden ausweichen.

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Trinken nicht vergessen!

Ganz ganz wichtig ist natürlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wir verlieren während des Sports viel Flüssigkeit über die Schweißdrüsen, welche wir dem Körper wieder zuführen müssen. Generell gilt folgende Grundregel: „Macht sich Durst bereits bemerkbar, ist es eigentlich schon zu spät“ – denn dann leidet der Körper bereits an Flüssigkeitsmangel. Also regelmäßig trinken und an wirklich heißen Tagen auch bei lockeren Trainingsläufen auf Nummer sicher gehen und Wasser mitnehmen.
Über den Schweiß gehen wichtige Mineralien wie Natrium, Kalzium oder Magnesium verloren. Man muss deshalb aber nicht immer gleich zu speziellen Elektrolytgetränken greifen, man kann sich diese auch leicht selbst herstellen: z.B. Apfelsaft mit magnesiumreichen Mineralwasser (Magnesia) gespritzt mit einer Messerspitze Salz!

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Körper schützen

Wie bereits erwähnt sollte man die pralle Mittagssonne auf jeden Fall vermeiden. Eines der wichtigsten Accessoires bei starker Sonneneinstrahlung ist zweifelsohne die Kopfbedeckung (helle luftdurchlässige Kappe), zudem sollten unbedeckte Körperstellen mit Sonnenmilch eingecremt werden. Auch eine Sonnenbrille mit dunklen Gläsern ist sehr zu empfehlen um Schädigungen an den Augen zu verhindern.

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Sommerliche Ernährung

Durch eine bewusste, dem Sommer angepasste Ernährung ist die Hitze leichter erträglich. Hier stehen vor allem Obst und Gemüse ganz hoch im Kurs, denn diese enthalten nicht nur wichtige Vitamine, sondern meist auch viel Wasser. Auch frische Salate eignen sich gut als Hauptgericht oder auch als Beilage zu mageren Fleischsorten sowie Gemüse. Zu vermeiden sind fette und üppige Speisen, die für die Verdauung belastend sind.

In Tschechien sind alle Läufer schön

Ankündigung, Laufbericht

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Auf Einladung von RunCzech ging es heute Früh mit dem Zug nach Ceske Budejovice (Budweis). Unmittelbar nach der Ankunft im offiziellen Renn-Hotel, dem Clarion Congress Hotel, ging die Pressekonferenz mit den Eliteathleten über die Bühne. Mit dabei auch der ehemalige Marathon-Weltrekordhalter und Sieger der großen Marathons wie Berlin, London oder New York Wilson Kipsang aus Kenia. Er wird versuchen morgen beim Halbmarathon die magische 1-Stunden-Marke zu knacken.

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Hitze und Ronoh sind die großen Gegner

Draufhaben würde er es auf alle Fälle, hat er doch eine Bestzeit von beachtlichen 58:59 stehen. Doch das Wetter könnte morgen eine absolute Topzeit verhindern, da selbst zum um 18.30 Uhr noch Temperaturen von rund 27 Grad vorhergesagt werden. Einen Sieg von Wilson Kipsang könnte auch ein weiterer starker Kenianer Geoffrey Ronoh verhindern (Bestzeit 59:45). Dieser gewann 2014, eigentlich als Pacemaker von Kipsang gestartet, den Olomouc Half Marathon 2014. Es könnte ein heißes Duell werden, denn Kipsang sagt: „Geoffrey ist ein besserer Halbmarathon-Läufer, ich bin mehr ein Marathon-Spezialist!“ Bei den Damen soll Lucy Wangui Kabuu für einen neuen Streckenrekord sorgen, der momentan noch knapp über 1:10 liegt.

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All runners are beautiful

Besonders gut gefällt mir der Slogan von RunCzech „All runners are beautiful“ – und so werden morgen neben der Elite auch die zahlreichen Hobbyläufer auf ihre Kosten kommen. Das betont auch RunCzech-Präsident Carlo Capalbo immer wieder, der gerne Läufer aus den unterschiedlichsten Ländern bei seinen Läufen begrüßt. Ich freue mich auf alle Fälle bereits auf meine Laufpremiere in Tschechien. Ich werde versuchen den Halbmarathon zu genießen, sofern man beim Renntempo noch von Genuss sprechen kann. Jedenfalls werde ich morgen als einer von 3.500 Teilnehmern mein Bestes geben, eine gute Figur machen und somit Teil dieser „schönen Läufer“ sein.

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Morgen ist Raceday

Nicht ganz alltäglich ist sicherlich auch der Zeitpunkt des Ceske Budejovice Halbmarathons, denn dieser startet morgen Samstag um 18.30. So werden wir den morgigen Vormittag für eine Stadtbesichtigung nutzen und uns danach langsam in Rennstimmung versetzen. Und einen weiteren Vorteil hat der Abendtermin natürlich auch noch, denn so können alle Teilnehmer anschließend eine tolle Party feiern und den Lauf in gemütlicher Atmosphäre Revue passieren lassen. Somit stay tuned … ich werde euch wie gewohnt über das Event am Laufenden halten!

Die „Jagd“ auf der Alm

Laufbericht

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Vergangene Woche war es nun wieder einmal so weit und es ging es zum Trainingslager ins Hotel Schwarz Alm nach Zwettl. Eine Woche, die ganz im Zeichen der Grundlagenausdauer stand, sprich das Ziel war es, in zahlreichen Einheiten viele Kilometer zu sammeln. Um dieses doch recht umfangreiche Training auch wirklich durchziehen zu können, ist auch ein entsprechendes Umfeld von Nöten. Und so fand ich auf der Schwarz Alm wieder perfekte Rahmenbedingungen dafür vor.

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Viel positive Energie

So spulte ich einen Kilometer nach dem anderen inmitten der wunderbaren und einzigartigen Kulisse in den Wäldern und entlang des Kamps ab. Auch wenn die Strapazen des Trainings bereits spürbar sind, bekommt man von der Natur so viel positive Energie zurück. Aber nicht nur die Natur, sondern auch die Schwarz Alm selbst sorgt dafür, dass die „Akkus“ im Körper Tag für Tag wieder aufs Neue geladen werden. Die Ruhe und die Entspannung im Alm Spa sind ebenso wichtig wie die kulinarischen Highlights, bei dem die Energiespeicher für die nächsten Einheiten wieder gefüllt wurden.

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Planänderung – auf den Körper hören

Ich hatte für diese Woche natürlich auch einen entsprechenden Trainingsplan, den ich so gut wie möglich auch in die Tat umsetzen wollte. Egal ob bei mir selbst oder auch bei einem Plan, den ich für andere Läufer erstelle – ein Plan soll einen Weg vorgeben, doch sollte man auf keinen Fall um jeden Preis auf diesen beharren. Und so war auch bei mir eine Planänderung von Nöten – am Donnerstag hatte ich ein Intervalltraining am Programm und ich merkte bereits nach dem ersten 1.000er, dass ich mich an diesem Tag körperlich einfach nicht dazu im Stande fühlte. Klar hätte ich das geplante Training irgendwie durchpeitschen können, doch das machte für mich keinen Sinn und so brach ich ab. Sprich für mich ist es ganz wichtig, auch auf seinen Körper zu hören und dessen Signale auch wahrzunehmen. Ich denke es war definitiv die richtige Entscheidung, wie auch die letzte Trainingseinheit am Samstag zeigte. Trotz des bereits sehr harten Programms konnte ich hier bei einem Lauf über 17 Kilometer einige sehr flotte Kilometer absolvieren – für mich der perfekte Abschluss einer tollen Trainingswoche.

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Hartes Training

Insgesamt konnte ich in dieser Woche 138 Kilometer mit 2.500 Höhenmeter laufend abspulen und bin sehr happy darüber. Dazu kamen zur aktiven Erholung auch zahlreiche Kilometer am Ergometer und auch das Kraft- und Stabilisationstraining und Dehnen durfte nicht zu kurz kommen. Gerade bei einem so hohen Trainingsumfang ist es für mich wichtig, meinen Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen und diesen auch zu entlasten. Allin Protein fördert gerade nach intensiven und belastenden Einheiten durch die hohe Konzentration an Eiweiß (aber auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe) meine Regeneration. Mit Panaceo stärke ich zudem mein Immunsystem und entlaste meinen Körper auf natürliche Art und Weise. Zum Schluss möchte ich mich nochmals beim Team der Schwarz Alm Zwettl ganz herzlich für die Gastfreundschaft bedanken!

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