Wenn es beim Training heiß her geht

Allgemein, Training

1_2 (960x1280)

Wir stecken gerade mitten in der ersten richtigen Hitzewelle des Jahres mit Temperaturen von täglich um oder über 30 Grad. Dabei stellen sich viele Läufer immer wieder die Frage, worauf man beim Lauftraining bei so heißen Temperaturen achten soll. In diesem Blog erzähle ich euch wie man am besten durch die Hitzewelle kommt ohne auf den geliebten Sport verzichten zu müssen.

1_3 (960x1280)

Keine extremen Belastungen

Herz und Kreislauf müssen bei hohen Temperaturen zusätzliche Arbeit leisten, um den Körper vor Überhitzung zu schützen.  An heißen Tagen sollte man die Intensität sowie die Dauer entsprechend reduzieren um den Körper Extrembelastungen zu ersparen und somit unter Umständen sogar Hitzeschäden vorzubeugen. Somit lieber runter vom Gas und das schöne Sommerwetter genießen!
Außerdem sollte man die pralle Mittagshitze meiden, sondern z.B. auf schattige Waldstrecken oder auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden ausweichen.

1 (960x1280)

Trinken nicht vergessen!

Ganz ganz wichtig ist natürlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wir verlieren während des Sports viel Flüssigkeit über die Schweißdrüsen, welche wir dem Körper wieder zuführen müssen. Generell gilt folgende Grundregel: „Macht sich Durst bereits bemerkbar, ist es eigentlich schon zu spät“ – denn dann leidet der Körper bereits an Flüssigkeitsmangel. Also regelmäßig trinken und an wirklich heißen Tagen auch bei lockeren Trainingsläufen auf Nummer sicher gehen und Wasser mitnehmen.
Über den Schweiß gehen wichtige Mineralien wie Natrium, Kalzium oder Magnesium verloren. Man muss deshalb aber nicht immer gleich zu speziellen Elektrolytgetränken greifen, man kann sich diese auch leicht selbst herstellen: z.B. Apfelsaft mit magnesiumreichen Mineralwasser (Magnesia) gespritzt mit einer Messerspitze Salz!

1_4 (960x1280)

Körper schützen

Wie bereits erwähnt sollte man die pralle Mittagssonne auf jeden Fall vermeiden. Eines der wichtigsten Accessoires bei starker Sonneneinstrahlung ist zweifelsohne die Kopfbedeckung (helle luftdurchlässige Kappe), zudem sollten unbedeckte Körperstellen mit Sonnenmilch eingecremt werden. Auch eine Sonnenbrille mit dunklen Gläsern ist sehr zu empfehlen um Schädigungen an den Augen zu verhindern.

nudelsalat-kopie

Sommerliche Ernährung

Durch eine bewusste, dem Sommer angepasste Ernährung ist die Hitze leichter erträglich. Hier stehen vor allem Obst und Gemüse ganz hoch im Kurs, denn diese enthalten nicht nur wichtige Vitamine, sondern meist auch viel Wasser. Auch frische Salate eignen sich gut als Hauptgericht oder auch als Beilage zu mageren Fleischsorten sowie Gemüse. Zu vermeiden sind fette und üppige Speisen, die für die Verdauung belastend sind.

Donauläufer, Fremdenführer und Radverfolgung

Allgemein

20160804_145954

Da ich Donnerstagnachmittag beruflich in Melk zu tun hatte, entschied ich mich anschließend eine lockere Laufrunde entlang der Donau zu machen. Nach rund 5 Kilometern wurde mein Plan von einer einstündigen Laufeinheit aber über den Plan geworfen, da ich ein Ziel vor Augen hatte. Gestartet in Emmersdorf wollte ich dann bis nach Klein Pöchlarn um dort über die Donaubrücke und auf der anderen Seite über Pöchlarn und Melk wieder retour nach Emmersdorf.

20160804_140430 20160804_153724

Einziger Läufer unter Radfahrern

Trotz der insgesamt rund 22 Kilometer und Temperaturen von über 30 Grad verging die Zeit fast wie im Fluge. Aufgrund des schönen sommerlichen Wetters waren einige Touristen, vor allem auf dem Rad, unterwegs. Als Läufer war ich hingegen alleine auf weiter Flur, doch ich dürfte überaus vertrauenswürdig und kompetent gewirkt haben. *g* Als erstes wurde ich von einem älteren Ehepaar angesprochen, ob ich ihnen nicht helfen könnte, die Schiffsstation zu finden. Und es dauerte nicht wirklich lange als mir eine Mutter mit zwei Kindern auf dem Rad entgegenkam und ich hörte „Entschuldigung …“. Sie wollte wissen wie weit es zur nächsten Donaubrücke sei – und da ich bereits auf der einen Seite hinauflief konnte ich ihr die Frage sogar ganz genau beantworten: „6 Kilometer in die eine Richtung und 4 in die andere!“

20160804_145947

Das ungleiche Duell

Besonders amüsant war dann auch eine junge rund 25-jährige Dame, die ihr Rad ohne Hände am Lenker navigierte und dabei genüsslich ihre Zigarette rauchte. Und dann folgte auch noch eine kleine Challenge mit drei Radfahrern, die mich gemütlich überholten. Da die Distanz zwischen den Bikern und mir nur langsam größer wurde, spornte mich dies natürlich an, mein Tempo zu erhöhen, um die Lücke zu schließen. Dies gelang auch ganz gut, als das Trio aber bemerkte, dass ich sie fast wieder zurücküberhole, wurde plötzlich fest in die Pedale getreten.

20160804_153648

Somit ein sehr abwechslungsreicher und amüsanter Lauf entlang der Donau – ich glaub das muss ich bald mal wiederholen. Mal schauen, was es dann für „Alltagsgeschichten“ zu erzählen gibt! 😉

Laufen im Land der Elche

Allgemein

IMG_1026

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen meines beruflichen Aufenthaltes im schwedischen Idre, wo ich als Pressebetreuer des ÖSV Speedski-Teams im Einsatz war. Es war ein äußerst erfolgreiches Weltcupfinale für unser österreichisches Team, denn wir konnten Geschichte schreiben – erstmals standen zwei Österreicher am Podest der Königsklasse S1.

IMG_1052

Kollision mit Elchen oder Skidoos?

Während der ingesamt 9 Tage habe ich es immerhin auch zwei Mal geschafft, eine kleine Runde (jeweils zwischen 8 und 10km) zu laufen. Abgesehen vom Schnee auf den Pisten deutete in Idre Fjäll nicht mehr viel auf tiefen Winter hin, es herrschten schon eher frühlingshafte Bedingungen. Einen der beiden Läufen absolvierte ich noch vor dem Frühstück als Morgenlauf – somit war ich komplett alleine auf weiter Flur unterwegs. Besonders amüsant auf meiner Runde waren Verkehrstafeln, die man bei uns in Österreich wohl nicht zu Gesicht bekommt. „Vorsicht Elche“ oder „Skidoos kreuzen“ sind hier keine Seltenheit – auch wenn ich weder einen Elch oder Skidoo zu Gesicht bekam.

IMG_0977

Neues Motto für den World Run

Durch den neuntägigen Aufenthalt in Schweden ist zwar einiges an Arbeit liegengeblieben, welches ich nun in den letzten Tagen wieder aufzuarbeiten hatte. Dadurch kam das Training natürlich auch wieder etwas kürzer. Dies soll sich aber ab nächster Woche wieder ändern – und dann werde ich wieder mit voller Motivation ans Werke gehen.

So steht in der kommenden Woche mit dem Mostblütenlauf in Steinakirchen mein zweiter Wettkampf in dieser Saison auf dem Programm. Und in exakt drei Wochen geht am 8. Mai mit dem Wings for Life World Run ein ganz besonders Laufhighlight über die Bühne. Ich werde hier wie in den letzten beiden Jahren den Profi-Snowboarder Benjamin Karl begleiten – doch im Gegensatz zu den letzten beiden Male steht der Bewerb 2016 für uns unter einem ganz anderen Motto – Mehr dazu verrate ich euch im Laufe der nächsten Woche …. so stay tuned … Euer Running Schritti