SEENswerte Strecke beim „I love Kärnten Marathon“

Ankündigung

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Das Bundesland Kärnten ist im Sommer vor allem durch seine schönen Seen und tolle Landschaften bei Touristen äußerst beliebt. Aber auch der Sport hat einen großen Stellenwert und so konnte sich das Laufwochenende von „Kärnten läuft“ Mitte August bereits bestens bei Laufsportlern aus Nah und Fern etablieren. Nur eines fehlte in den letzten Jahren in Kärnten – und zwar der klassische Marathon über 42,195 Kilometer, bei „Kärnten läuft“ am Wörthersee Mitte August wird ein Viertel- sowie Halbmarathon angeboten.

Team mit viel Erfahrung

So startet im Herbst am 28. und 29. Oktober 2017 die Premiere des „I love Kärnten Marathons“. Mit Helmut Paul hat das Organisationsteam einen äußerst erfahrenen und kompetenten Mann, denn dieser gründete und leitete den Wachaumarathon zehn Jahre lang. Der Start des Marathons befindet sich am Flatschacher See und die Strecke führt dann rund um den Ossiacher See ehe man das Ziel am Hauptplatz in Feldkirchen erreicht.
Neben der klassischen Marathondistanz werden auch noch viele andere Bewerbe ausgetragen, wie Halbmarathon, Weingarten Trail, Panoramalauf , Frauenlauf, Charity & Para Run bis hin zum Juniormarathon und Kids Run.

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Sport und Genuss vereint

Für mich als Kärnten-Fan – ich liebe es immer wieder ein paar Tage in Kärnten zu verbringen – und leidenschaftlichen Läufer ist dieses Event ein absoluter Fixtermin in meinem Laufkalender. Sowohl der Name mit „I love Kärnten Marathon“ als auch der Leitspruch „Lebe deine Leidenschaft“ könnten für mich nicht passender sein und treffen voll und ganz meinen Geschmack. Ich freue mich Sport, Natur, Urlaub und Genuss bei einem tollen Wochenende in Kärnten zu vereinen.

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Großer Test im August

Ende August, also rund neun Wochen vor der Veranstaltung, werde ich bereits die Gegebenheiten vor Ort, die wunderschöne Gegend und Seenlandschaft sowie den Tourismus samt Kulinarik erkunden. Natürlich wird hier auch eine Streckenbesichtigung am Programm stehen um auf der Originalstrecke etliche Kilometer abzuspulen. Ich werde euch von diesem Aufenthalt natürlich wie gewohnt mittels Fotos, Videos und Blog informieren, damit auch ihr euch vorab schon ein Bild machen könnt!

Graz Marathon auf neuen Beinen

Ankündigung

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Den Graz Marathon gibt es natürlich schon viele Jahe und dieser hat somit eine lange Tradition, doch heuer weht da ein ganz frischer Wind in Sachen Neuerungen. Der bisherige Veranstalter, die Kleine Zeitung, zieht sich aus der Veranstalterrolle zurück und überlässt die Organisation Michi Kummerer. Der langjährige Marketingleiter der Kleinen Zeitung und Gründer von „Kärnten läuft“ will sich künftig voll und ganz auf die beiden Sportevents kümmern und hat mit Toni Wippel (Sportlicher Leiter) und Achim Wippel (Infrastrukturleiter) zwei erfahrene und laufsportaffine Leute an seiner Seite.

Dreitägiges Lauffest in Graz

Ähnlich wie bei „Kärnten läuft“ im August wird sich das Programm auch beim Graz Marathon erweitern – von 6. bis 8. Oktober 2017 wird über drei Tage ein umfangreiches Bewegungs- und Unterhaltungsprogramm geboten. Der Freitag steht dabei im Zeichen des Cityruns über 5 Kilometer und der Samstag ist dem Laufnachwuchs sowie den Familien gewidmet.
Am Sonntag finden dann wie gewohnt der Viertel-, Halb- und Staffelmarathon sowie der Marathon-Klassiker über 42,195 Kilometer am Programm. Das Ziel von Michi Kummerer und seinem Team ist, in den nächsten Jahren stark zu wachsen und ganz klar die zweitgrößte Marathonveranstaltung in Österreich zu werden.

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Neue Strecke und mehr Service

Auch in Sachen Streckenführung beim Marathon wird es ein paar Änderungen geben, sodass diese noch attraktiver für die Teilnehmer wird. Die Details werden derzeit noch mit den Behörden abgeklärt und in Kürze bekanntgegeben. Außerdem setzt man auf ein verbessertes Service für die Läufer, sprich der Veranstaltungs- und Regenerationsbereich rund um die Oper soll größer und umfangreicher werden. Besseres Labe- und Gastrokonzept, Regenerationsbereich, Massagen, Kleiderabgabe,….

Graz und Klagenfurt vereint

Laufen am wunderschönen Wörthersee oder Marathon in der Grazer City? Warum nicht mal beides!? Die beiden großen Laufveranstaltungen im Süden Österreichs „Kärnten läuft“ und der Graz Marathon bieten heuer erstmals auch eine Garmin/Buff Kombi-Wertung an, bei der nicht die Zeit, sondern das gemeinsame Lauferlebnis im Mittelpunkt stehen soll. All jene, die an beiden Veranstaltungen teilnehmen, kommen in den Genuss eines tollen Geschenks.

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Mit Running Schritti am Laufenden

Ich freue mich schon auf diese beiden Bewerbe am Wörthersee und in Graz. Bei „Kärnten läuft“ war ich bereits die letzten drei Jahre dabei und es ist immer wieder die perfekte Kombi aus Laufsport und Badespaß am Wörthersee. Auch beim Graz Marathon war ich schon zwei Mal dabei und bin schon sehr gespannt auf die Neuerungen in diesem Jahr.
Auf alle Fälle freue ich mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit beiden Veranstaltungen. Ich werde euch mit den unterschiedlichsten Themen zu beiden Bewerben regelmäßig am Laufenden halten und es wird zudem coole Gewinnspiele und mehr diesbezüglich geben – also stay tuned … Euer Running Schritti

Motivation aus dem Netz

Allgemein

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Der Kurier widmete die Rubrik „Mein Sonntag“ in der heutigen Ausgabe voll und gnz dem Laufsport. Unter dem Titel „Motivation aus dem Netz“ wurden vier unterschiedliche österreichische Laufblogger vorgestellt. Es freut mich natürlich ganz besonders, dass auch ich meinen Beitrag für diesen tollen Bericht leisten durfte und als „Profi unter den Laufbloggern“ präsentiert wurde!

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Für den Laufsport begeistern

Für mich steht die Freude an der Bewegung sowie der Spaß am Laufen auf alle Fälle im Mittelpunkt – das Laufen ist für mich eine echte Leidenschaft geworden. Ich möchte möglichst viele Menschen durch meine Beiträge für den Laufsport begeistern und motivieren sowie diese auch an meinen Erfahrungen und Wissen, welche ich in den letzten Jahren gesammelt habe, teilhaben lassen.

Fortsetzung folgt hoffentlich 2018!?

Laufbericht

Foto: (c) Tom Rottenberg

Ziemlich spontan wurde ich gefragt ob ich das Team von „Laufen hilft“ als Pacemaker über die 10Kilometer unterstützen möchte. Da ich an diesem Tag glücklicherweise noch nicht verplant war, brauchte ich auch nicht lange zu überlegen und sagte gleich zu. Und so war es dann am gestrigen Sonntag soweit, dass ich bei der bereits 10. Auflage nun erstmals dabei war.

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Wiedersehen mit vielen Freunden

Ich reiste am Sonntagmorgen bereits etwas früher zum Ernst Happel Stadion nach Wien um mir einerseits einen ersten Überblick zu verschaffen und andererseits um meinen neuen Partner und Ausstatter New Balance (Chris Sports) zu besuchen, welche die Veranstaltung von „Laufen hilft“ auch heuer wieder sehr gerne unterstützt haben. Am Stand angekommen wurde ich bereits ganz herzlich von Harry Gunz und Harald Hauptvogel empfangen und wir konnten ein wenig plaudern. Die beiden durften sich zudem über regen Zulauf von interessierten Sportlern freuen. Und auch ich freute mich über das Wiedersehen mit vielen Lauffreunden, mit denen ich mich auch ein wenig unterhalten konnte.

Foto: (c) Tom Rottenberg

Foto: (c) Tom Rottenberg

Laufen mit dem Ballon

Pünktlich um 11.00 Uhr erfolgte der Start für alle drei Laufbewerbe (5 und 10 Kilometer sowie Halbmarathon). Mit meinem großen Luftballon bewaffnet ging ich mit dem Ziel eine Zeit von knapp unter 40:00 zu erreichen ins 10km-Rennen. Und einige bekannte Lauffreunde wie Runplugged-Boss Christian Drastil oder Christian „Krupi“ Krupbauer folgten mir auf den ersten Kilometern auf Schritt und Tritt und machten wohl auch Bekanntschaft mit dem hin- und herflatternden Ballon! 😉 Leider mussten diese aber wie bereits im Vorfeld vermutet abreißen lassen, doch immer wieder fand sich der eine oder andere Läufer, der mich begleitete.

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10.000 Euro für den guten Zweck

Mit einer Endzeit von 39:55 überquerte ich dann wieder die Ziellinie beim Wiener Ernst Happel Stadion – somit „Mission completed“. Alles in allem eine wirklich gelungene Veranstaltung, die Martin Mair und sein Team auf die Beine gestellt haben. Dabei konnten heuer 10.000 Euro an Spendengeldern für den guten Zweck an die St. Anna Kinderkrebsforschung sowie das Neunerhaus übergeben.

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2018 steht noch in den Sternen

Angeblich soll das die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein. Doch viele viele Läufer, aber auch die Partner, Sponsoren sowie karitativen Organisationen hoffen darauf, dass „Laufen hilft“ auch im nächsten Jahr wie auch immer fortgesetzt wird. Ich bin durchaus zuversichtlich, dass sich jemand finden wird, damit 2018 dann die 11. Auflage dieser Veranstaltung über die Bühne gehen kann. Ich würde mich auf jeden Fall freuen und das Event in welcher Form auch gerne wieder unterstützen!

Dein Wegweiser zum gewünschten Ziel

Allgemein

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Wer kennt das nicht? Das Gefühl heute mal überhaupt keine Lust auf das Training zu haben. Dabei scheitert es meist an der fehlenden Zielsetzung oder auch Motivation. Wie man dem am besten entgegenwirkt möchte ich euch in diesem Blog näherbringen.

Dein Ziel vor Augen

Es ist vollkommen egal, welches Ziel man sich setzt – das Wichtigste ist sich überhaupt eines zu setzen. Egal ob es jetzt das eine oder andere Kilo ist, das man verlieren möchte, eine bestimmte Distanz die man schaffen will oder auch eine gewünschte Zeit. Gerne kann man dieses Ziel auf ein paar Etappen aufteilen und somit auf Zwischenziele hinarbeiten. Worauf sollte ich bei der Zielsetzung achten? Diese sollten „SMART“ sein 😉

  • SPEZIFISCH: konkrete Zielsetzung und somit eindeutig
  • MESSBAR: Dein Ziel soll messbar sein, damit man das Erreichen des Ziels auch kontrollieren kann (egal ob in kg, km oder min)
  • ATTRAKTIV: am besten sollte das Ziel positiv sein und somit auch Vorfreude bereiten
  • REALISTISCH: einer der schlimmsten Fehler ist, sich zu hohe Ziele zu setzen, denn durch das Nichterreichen werden wir nur Frust verspüren – Dein Ziel soll aber durchaus fordernd sein und dir etwas abverlangen
  • TERMINIERT: damit man seine Ziele nicht immer vor sich hinschiebt, sollen diese immer einen Termin haben, bis wann dein Ziel erreicht sein soll

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Nur nichts für sich behalten

Wenn wir uns nun ein Ziel gesetzt haben müssen wir dieses „nur“ noch umsetzen. Dabei empfehle ich immer das Ziel auch nach außen zu tragen – sprich man sollte sein Ziel nicht für sich behalten, sondern diese mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen teilen. Da nun auch andere Leute von deinem Vorhaben Bescheid wissen, steigt auch deine Motivation für das Erreichen deines Ziels. Zusätzlich werden diese dich dann hoffentlich auch in welcher Form auch immer unterstützen bzw. sich vielleicht auch mal deinen Trainings anschließend und gemeinsam trainieren.

Gemeinsam statt einsam

In den letzten Jahren konnte ich durch zahlreiche Projekte auch viele Erfahrungen mit Zielen und Motivation sammeln. Eines kristallisierte sich dabei immer wieder heraus: in einer Gruppe steigt die Motivation oft enorm an. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ macht das Training mit Gleichgesinnten richtig Spaß und der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Fortschritten spornt immer wieder aufs Neue an. Dabei reicht es im Normalfall aus, wenn man sich regelmäßig z.B. 1xWoche zu einem gemeinsamen Training trifft und die restliche Trainingsgestaltung für sich alleine macht. Vielleicht kannst ja auch du einen deiner Freunde zum gemeinsamen Sport animieren oder du schließt dich einer Gruppe oder einem Verein an.

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Dein Wegweiser

Um ein konsequentes Training auch wirklich durchzuziehen, benötigt der eine oder andere auch einen entsprechenden „Fahrplan“. Dieser Wegweiser ist in Form von Trainingsplänen können dich dann durch deinen Trainingsalltag begleiten. Mancher von euch wird sich dabei vielleicht folgende Frage stellen: „Was soll ich als Hobbysportler mit einem Trainingsplan – ist das nicht nur was für Profisportler?“ Nein, dieser ist auch für Hobbysportler durchaus geeignet. Man muss diesen ja nicht immer ganz so streng sehen, aber er kann mit Sicherheit dazu beitragen, sein geplantes Training auch in die Tat umsetzen. Man kann somit nach dem Training die Einheit am Trainingsplan abhaken und sich z.B. Notizen über das Befinden machen.

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Ich freue mich über euer Feedback zu diesem Thema – sprich wie motiviert ihr euch fürs Training, wie definiert ihr eure Ziele und wie setzt ihr diese um? Oder habt ihr euch noch gar keine Ziele gesetzt, aber wollt dies nun ändern? Dann kontaktiert mich einfach – vielleicht können wir ja gemeinsam deine Ziele ins Visier nehmen und diese dann auch erfolgreich umsetzen!

Fotos: Julian Haghofer / privat

Gemeinsam statt einsam zum Frauenlauf in Grafenegg

Allgemein

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Am 5. Juni 2017 findet der erste Frauenlauf in Grafenegg statt – dabei absolvieren die Teilnehmerinnen eine 2,5 Kilometer lange Runde vor der malerischen Kulisse des Schlosses (mögliche Distanzen 2,5 – 5 oder 10km). Nach dem großen Anklang beim NÖ Frauenlauf mit dem „NÖ Frauenpower Team“ in St. Pölten wird es auch für Grafenegg ein tolles Projekt geben. Unter dem Motto“ Gemeinsam statt einsam“ werden wir somit ein Team bilden, das sich miteinander einer neuen Herausforderung stellt und sich somit auch entsprechend gegenseitig motivieren wird. Aber auch der Spaß darf dabei natürlich nicht zu kurz kommen!

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Sichere dir deinen Platz im Team

Dabei suchen wir motivierte Mädels und Damen, die sich gemeinsam mit mir auf den Frauenlauf 2017 (5 oder 10km) im Team vorbereiten wollen. Diese kommen in den Genuss von Startplätzen, Frauenlauf-Shirts, Frauenlauf-Kappen, Tipps, persönliche Trainingsplänen und vieles mehr. Bewerbungen werden ab sofort bis 12. Oktober 2016 per Mail an schritti@runningschritti.at entgegengenommen!
Bereits von Mitte Oktober bis Mitte Dezember wird es die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Grundlagen rund ums Laufen, Lauftechnik und erste lockere Dauerläufe geben. Zu diesen Lauftrainings sind neben diesem auserwählten „Kernteam“ aber auch gerne Freundinnen sowie weitere interessierte Läuferinnen herzlich Willkommen.

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Laufend in den Advent

Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hat das Team dann beim Adventlauf in Grafenegg am 18. Dezember 2016. Je nach Vorerfahrung sowie Lust und Laune gibt es hier die Möglichkeit in gemütlicher Atmosphäre Wettkampfluft zu schnuppern oder auch bereits einen flotten Testlauf zur Formüberprüfung zu machen.

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Spezifische Vorbereitung

Nach einer kurzen „Winterpause“ (in der ich dem Team aber weiterhin gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe), in welcher individuell trainiert werden kann, starten wir im März 2017 mit der individuellen Vorbereitung auf den Grafenegger Frauenlauf durch. Die Teammitglieder werden mit abgestimmten Trainingsplänen versorgt und es werden natürlich noch weitere gemeinsame Lauftrainings mit unterschiedlichsten Schwerpunkte abgehalten. Bei meinen letzten Projekten hat sich gezeigt, dass durch das gemeinsame Training viele neue Freundschaften entstanden sind und diese sich noch heute regelmäßig zum Sport aber auch privat verabreden.

Mit Spaß zu neuen Herausforderungen

In diesem Sinne freue ich mich bereits auf eine tolle gemeinsame Zeit mit Freude an der Bewegung, neuen Zielsetzung und persönlichen Erfolgen … Euer Running Schritti

Ungewohnte Rolle beim Wachaumarathon

Allgemein
04_socialfriends__c_daniel-auer_ Foto (c): Daniel Auer

In den letzten Jahren bin ich beim Wachaumarathon immer über die Halbmarathon- sowie einmal über die ganze Marathondistanz gestartet. Heuer stand mal etwas ganz anderes am Programm – ich ging für die Behindertensportinitiative SOCIAL FRIENDS beim 3-Staffel-Marathonbewerb an den Start. Dabei durfte ich den 12,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Spitz und Dürnstein als zweiter Staffelläufer absolvieren.

Es kribbelte in den Füßen

Ungewohnt war natürlich vor allem die lange Warterei. Denn anstelle mit den anderen knapp 10.000 Läufer um 10.00 Uhr ins Rennen zu gehen, machte ich mich genau zur Startzeit mit dem Zug auf den Weg von Krems nach Spitz und konnte vom Zug aus auch die ersten Läufer beobachten. Da kribbelte es bereits in meinen Füßen, da an diesem Tag einfach perfekte Bedingungen mit optimalen Temperaturen, Wolken und leichtem Rückenwind herrschten. Das wären schon mal die perfekten Zutaten für einen schnellen Lauf und evtl. auch eine neue persönliche Bestleistung, über die sich an diesem Tag viele Athleten freuen durften.

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Tolles Debüt von Patrick

Aber wie gesagt für mich hieß es noch „Bitte Warten“ bis unser Startläufer Joachim in Spitz ankam. Einstweilen konnte ich nicht nur die Spitze des Marathonlaufes, sondern auch den Behindertensportler Patrick Bitzinger (den ich als Guide bereits beim Businessrun in Wien begleitete), anfeuern. Patrick sorgte mit einer Zeit von 1:38 für ein tolles Halbmarathon-Debüt – auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch Patrick.

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Einsames Rennen und eine kleine Challenge

Kurz vor 12 Uhr kam auch Joachim mit einer Zeit von 1:55 nach Spitz und schickte mich somit ins Rennen. Für mich begann somit ein „einsames“ Rennen und mein Motto lautete einen nach den anderen Einzelläufer des Marathons zu überholen. Ein spontanes Ziel war es dann auch, den gut 10 Minuten vor mir liegenden „Pacemaker 3:30″ einzuholen. Und so konnte ich mit einer entsprechenden Zusatzmotivation Kilometer um Kilometer in Richtung Dürnstein abspulen. Kurz vor dem Gartenhotel Pfeffel war es dann soweit und ich konnte an der Traube, die sich rund um den Pacemaker gebildet hatte, vorbeigehen. Kurz darauf wurde es plötzlich finster – nein zum Glück nicht vor meinen Augen sondern aufgrund des Tunnels in Dürnstein! 😉 Danach hieß es nochmals Kräfte mobilisieren und auf in Richtung Schleife, wo auch die Staffelübergabe an Roland erfolgte. Mit meiner Zeit von 45:25 für die 12,4km (3:43 min/km) war ich sehr zufrieden.

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Auslaufen als Motivator

Da ich nicht auf ein Transportmittel retour nach Krems warten wollte, nutzte ich die restlichen 8,7 Kilometer gleich um Roland auf seiner Etappe zu begleiten. Da er rund einen Fünfer-Schnitt anvisierte, war es für mich gleich ein perfektes „Auslaufen“. Auf dem Weg in Richtung Krems war zu spüren, dass die Kräfte von Roland langsam aber sicher schwanden – und so versuchte ich ihn immer wieder zu motivieren um anschließend mit der Gesamtzeit von 3:25:44 die Ziellinie in Krems zu überqueren.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer des Wachaumarathons zu ihrer persönlichen Leistung!!

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Von Krems über Berlin nach Wien

Für mich geht es kommendes Wochenende nun mit Runners unlimited zum Berlin Marathon. Ich freue mich bereits auf meinen erste gemeinsame Reise mit dem Team rund um Andy Perer, Kerstin Strubreiter und Bettina Löger.
Anschließend geht es für mich gleich direkt von Berlin nach Wien, wo ich beim erste bank vienna night run wieder als Guide für den blinden Sportler Patrick Bitzinger und Social Friends im Einsatz sein werde!

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Zwei Mal in die Hölle und zurück

Allgemein

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Nach den beiden Wochenenden am Wörthersee bei „Kärnten läuft“ und dem Panaceo Triathlon am Faaker See ging es dieses Wochenende zum Austrian Triathlon Podersdorf an den Neusiedler See. Aufgrund der frühen Startzeit am Samstag (7.00) hieß es bereits am Freitag unsere Zelte in Illmitz aufzuschlagen. Nach einer ersten Erkundungstour am Neusiedler See holten wir uns am Nachmittag die Startunterlagen und verschafften uns einen Überblick bei der Expo. Nach dem Race Briefing hieß es beim Abendessen noch die Speicher für den Wettkampftag zu füllen.

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Der Start beim Leuchtturm

Der Samstag startete für uns bereits um 5.15 Uhr – denn ab 5.30 musste Karl-Heinz „Charly“ Sonner sein Rad einchecken. Während Charly und ich vor Ort noch ein kleines Frühstück zu uns nahmen, musste sich unser Schwimmer Max Gnadenberger bereits auf den Schwimmstart vorbereiten. Dieser erfolgte pünktlich um 7.00 Uhr beim Leuchtturm in Podersdorf – auch für unser Team „TRI Team Travelworld4you Sodek“.

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Tolle Performance im Wasser

Max lieferte einmal mehr eine Wahnsinns-Performance auf der 1,9 Kilometer langen Strecke im Wasser ab und stieg nach drei Einzelstartern als Vierter und somit Erster der Staffeln nach nur 26:19 Minuten aus dem Wasser. Dort übergab er an Karl-Heinz Sonner, der anschließend 3 Runden zu jeweils 30 Kilometer abspulen musste. Dieser musste die Führung leider bereits in der ersten Radrunde abgeben, doch Charly kämpfte weiter. Die Konkurrenten am Rad konnten weiter Boden gut machen und so wurde es bis zur 2. Staffelübergabe äußerst spannend. Mit der 12. Radzeit von 2:22:46 schickte mich Charly zeitgleich mit dem slowakischen Team auf die Laufstrecke. Die beiden ersten Staffeln hatten schon einen komfortablen Vorsprung.

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Ab in die „Hölle“

Doch das Team von „Novartis Slovakia“ hatte mit Milan Svec den mit Abstand schnellsten Läufer. Auf dem ersten Kilometer versuchte ich noch das Tempo mitzugehen, doch dieses war einfach zu schnell (3:25 min/km) und so musste ich ihn ziehen lassen. Ich versuchte mein Rennen zu laufen und spulte Kilometer für Kilometer in Richtung „Hölle“ ab – denn die Laufstrecke führte uns von Podersdorf in Richtung Illmitz bis zum Ortsteil „Hölle“. Dort gab es einen Wendepunkt und wir mussten die gleiche 5,25 Kilometer lange Strecke wieder retourlaufen.

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Starker Verkehr auf „endloser Geraden“

Auf der ersten Runde war noch halbwegs wenig „Verkehr“ auf der Strecke – was sich auf der 2. Runde dann aber schlagartig änderte – jetzt waren nämlich viele Einzelathleten auf ihrer ersten Runde unterwegs. So hieß es diese teilweise im Zick-Zack-Modus zu überholen und das 2. Mal in Richtung „Hölle“ entpuppte sich als wahrlich keine leichte Aufgabe. Auf der teilweise endlos scheinenden Geraden hatte ich trotz eines Tempos von rund 3:45 min/km das Gefühl fast zu „stehen“. Jetzt hieß es sich auch mental nochmals entsprechend aufzubauen um die letzten Kilometer des Halbmarathons noch ins Ziel zu bringen.

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Zum dritten Mal in Folge Vierter

Mit der drittbesten Laufzeit im Feld von 1:19:32 überquerte ich nach einer Gesamtzeit von 4:10:36 die Finishline in Podersdorf. Damit verpasste unser Trio auch beim dritten Antreten bei einem Triathlon in diesem Jahr nur knapp das Podium und belegten einmal mehr den undankbaren 4. Platz! Es will heuer wohl einfach nicht sein – aber so ist halt nun mal der Sport!
Mit meiner Laufzeit am Halbmarathon bin ich jedoch sehr zufrieden und es stimmt mich sehr positiv für die Marathons in Berlin und Frankfurt! :)

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Tolle Atmosphäre beflügelt

Allgemein

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Der 1-Stunden-Nachtlauf im Rahmen des Manker Lauffestivals ist für mich immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Da ich bei diesem Event auch in der Organisation tätig bin, ist meine persönliche Vorbereitung auf dieses Rennen natürlich ganz anders. Nach dem Aufbau und der Moderation der Nachwuchsbewerbe und deren Siegerehrung wird noch schnell das Outfit gewechselt, ehe es nach einer kleinen Aufwärmrunde ab zum Start geht.

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Immer wieder aufs Neue motiviert

Und schon wartet man wieder mit 300 Laufbegeisterten gemeinsam die letzten Sekunden ab, ehe der Startschuss fällt. Die Stimmung auf dem 1.088 Meter langen Rundkurs mitten durch die Stadt ist einfach einzigartig – die Musik sowie die lautstarken Zuschauer sorgen dafür, sein Bestmögliches geben zu wollen. Nach den ersten vier Runden dachte ich mir momentan „Auweh, das wird wohl heute richtig hart“.
Ich fühlte mich irgendwie ein wenig schlapp und somit hieß es bereits sehr früh im Rennen die Zähne zusammenzubeißen. Alle rund 4 Minuten passierte ich den Start-/Zielbereich, was mich persönlich immer wieder aufs Neue motivierte – durch die tolle Stimmung wollte ich alles aus mir herausholen.

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Happy End

Und so konnte ich mich auch wieder fangen und kam aus dem kleinen „Zwischentief“ ganz gut heraus. So schaffte ich es auch gegen Ende hin die letzten Kräfte zu mobilisieren und nochmals zuzulegen. Durch einen Schlusssprint war meine letzte Runde mit einer Zeit von 3:54 sogar noch meine schnellste Runde.
Am Ende erreichte ich 15 Runden und somit 16,32 Kilometer mit einer Endzeit von 1:01:32 (nach Ablauf der 1 Stunde wird die angefangene Runde fertiggelaufen). Dies bedeutete den 12. Gesamtrang sowie den 2. Platz bei der Manker Stadtmeisterschaft. Mit diesem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden und blicke bereits gespannt auf die nächsten Bewerbe. Next stop: Weintraubenlauf Ruppersthal am 26. Juni 2016.

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„work interrupted“

Allgemein

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Wer kenn das nicht – nach stundenlanger Arbeit vor dem Computer wird man plötzlich müde, die Konzentration sinkt und die gewohnte Leistungsfähigkeit ist einfach nicht mehr gegeben. So ging es auch mir heute nach einigen Stunden vor dem PC. Da ein Weiterarbeiten nicht wirklich konstruktiv gewesen wäre, hab ich mich für eine Unterbrechung entschieden. Ähnlich wie bei Sportevents – welche bei Zwischenfällen unter dem Titel „race interrupted“ unterbrochen werden – habe ich mir ein Timeout unter dem Motto „work interrupted“ genommen.

Neue Ideen und Motivation

Also rein in die Laufsachen und raus in die frische Luft – das gut gleich mal richtig gut. Man merkt, wie man sich bereits nach einigen Minuten viel besser fällt. Auch so manche „Blockade“ löst sich und es kommen einem plötzlich ganz gute Ideen, wofür man sonst wahrscheinlich noch Stunden gebraucht hätte. Nach einer Stunde wieder retour, geht man mit einer Zusatzmotivation zurück an den Schreibtisch. Das Arbeiten fällt da gleich wieder um einiges leichter und so werden jetzt auch noch einige Stunden mit konstruktiver Arbeit genutzt.

In diesem Sinne wünsch ich euch schon mal ein schönes Wochenende! Und wenn ihr mal das Gefühlt habt, es geht nichts mehr, dann empfehl ich euch auch eine Runde rauszugehen! 😉