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Die Landeshauptstadt Graz lockte heuer wieder tausende Sportbegeisterte zum Laufsport-Herbstklassiker in die Steiermark. Das neue Veranstalter-Team rund um Michi Kummerer versprach im Vorfeld bereits einige Neuerungen, um den Kleine Zeitung Graz Marathon wieder attraktiver zu machen und das Service für die Läufer in den Mittelpunkt zu stellen. Und so sollten heuer möglichst viele Sieger aus der Veranstaltung hervorgehen – nicht nur die schnellsten Läufer, sondern alle Teilnehmer sowie auch die Organisatoren und Partner/Sponsoren.
Hier das Wochenende im Überblick:

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Der neue City-Lauftreff am Freitag

Komplett neu war auf alle Fälle der Start, welcher heuer erstmals bereits am Freitagabend mit dem City-Lauftreff und anschließender Spaghetti-Party erfolgte. Dies soll eine willkommene Möglichkeit sich in gemütlicher Atmosphäre auf das Wochenende einzustimmen darstellen. Prinzipiell eine gute Idee für das Miteinander, wieviel Potential in so einem Lauftreff im Rahmen eines Marathon-Wochenendes wirklich steckt, bleibt aber noch abzuwarten. Es gilt hier sicherlich noch ein paar Optimierungen für 2018 vorzunehmen, aber es war definitiv ein gelungener Auftakt für das dreitägige Lauffest. Vielleicht wird der Lauftreff angelehnt an das Kärnten läuft Wochenende auch in Graz in den nächsten Jahren von einem Nightrun oder ähnlichem abgelöst. Lassen wir uns überraschen…

Foto: (c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Foto: (c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Kids und ihre „Kuscheltiere“

Der Samstag stand auch heuer ganz im Zeichen der Nachwuchssportler. Den Beginn machte aber auch hier eine Neuerung – der weltweit erste Maskottchen-Lauf, bei dem auch das neue Graz Marathon Maskottchen Ferdi Flott präsentiert wurde. Gemeinsam mit seinen Kollegen wie Sparefroh von der Sparkasse, Hansi von der Holding Graz oder Pucky von den Grazer 99ers drehte Ferdi eine gemütliche Runde vor der Grazer Oper – und sie einigten sich auf eine faires Unentschieden. Die unterschiedlichsten „Kuscheltiere“ waren bei den kleinsten Teilnehmern natürlich heiß begehrt und setzten sich für tolle persönliche Erinnerungsfotos in Szene. Anschließend war beim Kids Sprint bis zum Junior Marathon für Kinder und Jugendliche jeden Alters eine passende Strecke dabei.

Foto: (c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Foto: (c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Attraktivere Strecke

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Marathonbewerbe, welche bei perfektem Laufwetter pünktlich um 10.00 mit der klassischen Distanz über 42,195 Kilometer gestartet wurde. Hier wurde versucht eine attraktivere Strecke durch zwei nahezu identische Schleifen, mehr Labestationen und mehr Hot Spots – somit auch mehr Abwechslung und Ablenkung – zu schaffen.
Beim Marathon konnte sich mit Edwin Kirwa einer der favorisierten Kenianer in der Zeit von 2:12:57 durchsetzen, wobei er den Streckenrekord nur knapp verpasste. Als bester Österreicher landete der steirische Lokalmatador vom LTV Köflach mit 2:31:50 auf dem fünften Gesamtrang. Bei den Damen setzte sich Elisabeth Smolle durch.

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Begeisterter Gewinner beim Halben

Mit Michael Kügerl vom LTV Köflach krönte sich beim Halbmarathon ein Lokalmatador zum großen Gewinner. Er siegte in neuer persönlicher Bestleistung von 1:11:01 vor Mahdi Sareban und Florian Zechner. Michi Kügerl zeigte sich begeistert vom Rennen: „Das Rennen war echt genial – die Neuerung, dass die Marathonläufer vor uns gestartet sind war toll, da man dadurch immer unter Leuten war und eine tolle Stimmung herrschte. Für mich hat der Sieg einen sehr großen Stellenwert und es war ein perfekter Saisonabschluss für mich!“ Nächstes Jahr will Kügerl dann seinen Titel beim Halbmarathon erfolgreich verteidigen.
Bei den Damen war Maria Hochegger vom Running Team Lannach eine Klasse für sich und gewann in einer Zeit von 1:21:45 vor Sarah Riffel und Lena-Maria Aichner. Den Viertelmarathon entschieden Viktoria Mayer und Markus Hartinger für sich.

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Tolles Eventgelände vor der Oper

Auch wenn ich aufgrund von einer Verletzung und starken Verkühlung heuer zum Zuschauen verdonnert war, konnte ich die tolle Atmosphäre des Graz Marathons genießen. Die Grazer Oper stellte eine echt tolle Kulisse für den Start-/Zielbereich dar und es herrschte hier immer sehr gute Stimmung. Aufgrund der unterschiedlichen Startzeiten sowie der verschiedenen Bewerbe hat sich hier vom Start um 10.00 bis in den frühen Nachmittag immer etwas getan – somit auch für die Zuschauer sehr kurzweilig.  Direkt beim Zieleinlauf vor der Oper wurde heuer auch ein großes Verpflegungs- und Unterhaltungszelt für die Läufer anstelle des VIP-Zelts aufgestellt.

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Deine Meinung

Da ich ja leider nicht selbst auf der Strecke war und somit ausnahmsweise nicht miterleben konnte, wie das Rennen und die Veranstaltung aus Sicht des Läufers war, bin ich sehr gespannt auf das Feedback aller aktiven Teilnehmer. Schreibt mir doch bitte, was euch heuer ganz besonders gut gefallen hat bzw. aber auch, wo ihr noch Verbesserungspotential für den Graz Marathon 2018 seht!?? Ich freue mich auf euer Feedback!

2 Gedanken zu „Viele strahlende Gesichter beim Graz Marathon 2017

  1. Hallo Werner! Ich möchte dir gerne ein Feedback zum gestrigen Event in Graz geben:
    Im Vergleich zu 2012, wo ich auch den Hm bestritten habe, hat sich doch sehr viel zum Positiven verändert.
    War es 2012 noch schwierig zu erfahren (mußte man telefonisch erfragen!), wo man sich duschen konnte etc. war das heuer schon alles auf der Homepage. Da es gestern früh in Graz sehr frisch war, war es sehr angenehm, daß man sich im Zelt aufhalten konnte. Bei vielen Marathons sind die Toiletten ein Problem. Ich war sehr überrascht, daß man nie lange warten musste. Sehr angenehm!
    Zum Lauf selbst: aus der Blockeinteilung wurde ich nicht schlau, wir waren irgendwo im Block 3 und haben eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, um ins Laufen zu kommen, da so viele sehr langsame Läufer vor uns waren. Auch waren ein paar „Nadelöhre“, die ich als störend empfunden habe. Die Verpflegung an der Laufstrecke war sensationell gut, alles ausreichend, ich habe – im Gegensatz zu heuer beim HM in Linz – nirgends warten müssen. Sogar bei km 20 gab es noch einmal eine Wasserstation. Generell hatte man das Gefühl, daß sich die Organisatoren sehr viel Mühe gegeben haben.
    Mein Fazit: verbesserungswürdig ist die Einteilung beim Start und ich hätte gerne auch beim HM einen Pacemaker gehabt.
    Ganz liebe Grüße Anna-Maria

    • Liebe Anna-Maria!
      Vielen Dank für dein Feedback, welches ich gerne auch an die Veranstalter weiterleiten werde – es ist ja immer gut konstruktive Kritik zu bekommen! :)
      LG Werner

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