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Einmal im Jahr verwandelt sich der Wiener Ring für ein paar Stunden in eine Bühne für eine ganz besondere Veranstaltung. Für eine kurze Zeit werden die zahlreichen Fahrzeuge und Straßenbahnen verbannt um für tausende begeisterte Läufer Platz zu machen – ja das war sie auch heuer, die Kulisse für den erste bank vienna night run, der heuer bereits zum 11. Mal veranstaltet wurde. Und wie populär diese einzigartige Veranstaltung mittlerweile geworden ist, zeigen die stetig steigenden Teilnehmerzahlen.

Es ist angerichtet

Auch wenn der eine oder andere auf diesem durchaus schnellen Kurs auf eine neue persönliche Bestzeit aus ist, kann man eine äußerst positive Stimmung schon vor dem Start wahrnehmen. Alle freuen sich, die Ringrunde in Angriff zu nehmen und dabei auch noch Gutes zu tun – denn wie jedes Jahr wurde euch heuer für die Organisation „Licht für die Welt“ gelaufen, die mit ihrem Einsatz tausenden Menschen in Afrika das Augenlicht zurückgeben (in 10 Jahren wurden 750.000 Euro gesammelt).
Zurück zum „Schauplatz“ vor dem Burgtheater, wo immer mehr Sportler und Zuschauer eintrudeln. Schön langsam wird es finster, die Stimmung steigt und es ist somit alles angerichtet für einen tollen Lauf.

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Als Guide auf der „Außenringautobahn“

Ich hatte wie im vergangenen Jahr die ehrenvolle Aufgabe den blinden Topsportler Patrick Bitzinger von Social Friends als Guide-Runner begleiten und unterstützen zu dürfen. Bei gerade einer so großen Veranstaltung wie dem vienna night run ist es natürlich auch eine besondere Herausforderung bestmöglich gemeinsam durch die Menschenmassen zu kommen. Nach einem wie gewohnt eher turbulenten Start mit einigen Drängeleien wurde es mit Fortdauer des Rennes aber viel besser und wir wählten ganz bewusst die äußerste Linie – und da man sich auf dieser Strecke fast wie auf der Autobahn fühlt, waren wir quasi auf der „Außenringautobahn“ unterwegs (kleiner Scherz zur Auflockerung auf der Strecke) *g*
Ja und die Zeit verflog über den Ring wie immer wie im Fluge, ein Kilometer nach dem anderen wurde abgespult und schon war man wieder zurück im Ziel auf Höhe des Parlaments. Inmitten tausender begeisterter Läufer standen wir mit einer sehr guten Zeit von 20:12 im Ziel und genossen noch die Stimmung.

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Massen bewegen sich

Während wir bereits im Ziel waren und es hinter uns hatten, waren viele von den rund 20.000 Läufern noch gar nicht gestartet. Ein immer wieder beeindruckendes Bild wie sich hier die beinahe endlos scheinenden Menschenmassen in Bewegung setzen. Das bestätigte mir auch Organisator Hannes Menitz nach dem Rennen: „Es war heuer einfach ein Wahnsinn, ich dachte das hört heuer gar nicht auf. Ich bin überwältigt und freue mich über den riesigen Andrang – es hat wieder alles super geklappt und ich bin stolz auf das gesamte Team!“
Ein tolles und begehrtes Goodie ist das EBVNR Langarm Funktions-Shirt, das es jedes Jahr in einer anderen Farbe oder Design gibt. Heuer in einem zeitlosen Schwarz-Weiß, welches meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, denn es muss ja nicht immer nur bunt und grell sein. Cool anzuschauen auch deswegen, da wirklich viele Teilnehmer mit diesem Shirt ins Rennen gehen.

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Gemütlicher Ausklang

Und wie es sich eine solch einzigartige Laufveranstaltung verdient hat, wurde diese in einem mehr als würdigen Rahmen in der Hofburg abgeschlossen. Bei gutem Essen und dem einen oder anderen Gläschen ließ man den Lauf und das Rundum nochmals gemeinsam Revue passieren. Und bei einem Thema waren sich alle einig – „Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder“. Somit bleibt mir zum Abschluss nur noch zu sagen: Save the Date – 25.09.2018

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