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Der Wachaumarathon feiert am 17. September 2017 sein 20. Jubiläum – die Premiere der größten Laufveranstaltung in NÖ wurde somit 1998 ausgetragen. Eine die von der ersten Stunde mit dabei war, ist die Kremserin Willis Haiderer-Pils. „Ich habe 1997 mit dem Laufen begonnen und habe in diesem Jahr im Rahmen der 10 Meilen von Krems meinen ersten Laufbewerb absolviert. Diesen bin ich damals noch mit Tennisschuhen gelaufen“, erinnert sich Willis Haiderer-Pils noch ganz genau. Nur ein Jahr später war sie dann auch bei der Erstauflage des Wachaumarathons mit dabei und finishte dort bereits ihren ersten Halbmarathon.

Eine unglaubliche Serie beginnt

Das war zugleich der Startschuss für eine unglaubliche Serie, denn seit der Premiere im Jahr 1998 hat die 59-Jährige keinen Wachaumarathon verpasst. Mittlerweile hat Willis bereits 7 Mal die volle Marathondistanz über 42,195 Kilometer durch die Wachau absolviert – somit mehr als die Hälfte all ihrer 13 Marathons (die restlichen wurden in Monaco, Wien und Linz gelaufen). Als selbst aktiver Läufer weiß man natürlich, wie schwierig es ist, 20 Jahre lang immer bei der gleichen Veranstaltung am Start zu sehen, ohne dass einmal etwas dazwischenkommt, man verletzt ist oder sonstiges.

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Mit erhobenem Zeigefinger durch die Wachau

„Bei 2 der 19 Wachaumarathons bin ich sogar verletzt an den Start gegangen. Einmal lief ich den gesamten Halbmarathon mit erhobenem Zeigefinger, da mir mein Arzt aufgrund einer Fingerverletzung die Anweisung gab, dass der Finger stets nach oben zeigen muss“, schmunzelt Willis Haiderer-Pils. Auch ein zweites Mal musste sie ihre Zähne zusammenbeißen und finishte den Viertelmarathon mit einer gebrochenen Zehe.
Im Lauf ihrer letzten 19 Jahre hat die Kremserin die gesamte Palette der angebotenen Bewerbe beim Wachaumarathon abgedeckt – vom Viertel- und Halbmarathon bis hin zum Marathon oder Staffelbewerb ist alles dabei.

Marathon-Premiere mit Tränen

Das Highlight in 20 Jahren Wachaumarathon liegt für die 59-Jährige aber auf der Hand. „Der absolut schönste Moment in meiner langen Wachaumarathon-Geschichte war zweifelsohne mein allererster Marathon im Jahr 1999. Es war einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl als ich über die Ziellinie gelaufen bin und ich gewusst habe, jetzt hast du es geschafft. Auf dem letzten Kilometer bis ins Ziel hat ich vor Freude Tränen in den Augen“, erinnert sich Willis gerne an diesen emotionalen Lauf zurück.

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Willis Haiderer-Pils hat durchwegs nur gute Erinnerungen an den Wachaumarathon: „Es ist eine tolle Veranstaltung mit einer TOP-Organisation. Diese bietet eine flache und sehr schnelle Strecke durch die schöne Wachau, die einfach einen ganz besonderen Reiz hat. Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Läufer an meiner Seite, welche die Gegend noch nicht kannten und von der Kulisse begeistert waren!“

Wachaumarathon bleibt Pflichttermin

Auch wenn Willis im Jahr 2015 mit dem Triathlon begonnen hat und mittlerweile äußerst erfolgreich für ihr Tri Team Krems über die Sprint- und olympische Distanz unterwegs ist (u.a. Landesmeisterin in ihrer Altersklasse) ist der 20. Wachaumarathon am 17.9.2017 ein Pflichttermin. „Ich werde heuer beim Viertelmarathon an den Start gehen und freue mich schon sehr darauf. Wenn man einen so tollen Lauf quasi vor der Türe hat, ist es eine Pflicht auch dabei zu sein“, so die Kremserin.
Mit ihrer positiven Art und ihrer Freude am Sport bin ich überzeugt davon, dass sie auch in 10 Jahren, wenn das 30-jährige Jubiläum am Programm steht, mit Begeisterung am Start stehen wird. „So lange es gesundheitlich geht, werde ich gerne mit dabei sein“, unterstreicht Willis meine Annahme.

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