Es kribbelt wieder in den Beinen

Allgemein

DSC_5263 - Kopie

Nach der hartnäckigen Erkrankung mit Grippe, bakteriellem Infekt und Mittelohrentzündung und der damit verbunden Pause war es nach exakt vier Wochen nun endlich wieder soweit und ich durfte raus zum Laufen. Alljene, die diesem Sport ebenso verfallen sind wie ich, können wahrscheinlich gut nachvollziehen, wie schwer einem eine solche Pause fällt. Bereits nach 1-2 Wochen merkt man, wie man schön langsam unrund läuft – nachdem ein wichtiger Teil im Leben fehlt, fühlt man sich einfach unvollständig.

Wechselbad der Gefühle

Einerseits hatte ich in den letzten Wochen echt sehr viel um die Ohren, sodass ich abgelenkt war und nicht allzuviel darüber nachdenken konnte/musste. Andererseits hätte ich mich gerade in solch stressigen Situationen das eine oder andere mal nach einem Lauf gesehnt um einfach abschalten zu können und neue Kräfte zu tanken. Somit befand ich mich quasi in einem Wechselbad der Gefühle.

Nach drei Wochen konnte ich dann immerhin mit einem leichten Kraft- und Stabilitätstraining starten – und es war ein gutes Gefühl. Und so konnte ich auch mein neuestes Trainingsgerät – das YoWheeL – testen. Dieses entpuppte sich als toller neuer Wegbegleiter und als äußerst vielfältig – mit dem YoWheeL kann ich sowohl die Beweglichkeit als auch die Stabilität fördern. Jetzt heißt es schön langsam wieder zurück in den Trainingsalltag zu finden, wobei ich dabei aber nichts überstürzen will.

best41 - Kopie

Ausbildung, die unter die Haut geht

Allgemein

12710767_1052091884854048_80040973101977108_o

Nur eine Woche nach dem Startschuss der Ausbildung zum Dipl. Lauftrainer an der Tristyle Academy ging es vergangenes Weekend weiter. Nachdem wir beim Krafttraining schon ein bisschen an Wissen und Vorerfahrung mitbringen konnten, begaben sich viele von uns nun auf eine Expedition ins ungeahnte Gefilde … die Themen Anatomie und Physiologie standen auf der Tagesordnung.

Am ersten Tag lernten wir nun also unseren eigenen Körper besser kennen. Unsere Referentin Petra Lebersorger, Physiotherapeutin und Osteopathin, versuchte uns mit vielen praktischen Vergleichen in die Welt des Bewegungssystems zu entführen. Im Fokus standen dabei unsere wichtigsten Gelenke und Muskeln sowie häufige Verletzungen. Dabei bekamen wir auch viele wichtige und praktischte Tipps im Bereich Kräftgung und Dehnung der einzelnen Muskeln, um bei bestehenden Problemen sowie natürlich auch vorbeugend entgegenwirken zu können. Durch den äußerst praxisorientierten Vortrag wurde somit auch ein eher trockener Part sehr lebendig gestaltet!

12715896_1687459831495347_2274657514831073972_o

Der zweite Tag dieses Wochenendes wurde dann der Physiologie des menschlichen Körpers gewidmet. Lissi Niedereder versorgte uns dabei mit den Grundlagen der Physiologie für die sportliche Leistung. Dies reichte von der universalen Energiewährung „ATP“ über den Energiestoffwechsel und Energiebereitstellung hin zum „Zitratzyklus“. Anfangs sorgte dieses Thema für etwas Kopfzerbrechen bei den Teilnehmern, doch mit der Zeit konnten auch hier die Unklarheiten gemeinsam mit Lissi weitgehend geklärt werden! 😉
Mit der Herzfrequenz wie Ruhe- oder Maximalpuls sowie der Herzfrequenzvariabilität waren wir da schon etwas eher vertraut. Alles in allem war das nur ein kleiner Teil der Physiologie, welcher aber sehr wichtig und interessant für unsere künftige Trainerlaufbahn sein wird.

Lauftrainer_Ausbildung - Kopie

Jetzt heißt es die Infos der letzten beiden Wochen sacken zu lassen, ehe es am 5. und 6. März mit der Trainingslehre sowie dem Ausdauertraining in Theorie und Praxis mit Lissi Niedereder weitergeht. Ich freue mich bereits auf die nächsten Kurse mit dieser lässigen Truppe … denn so drückt man auch am Wochenende gerne die „Schulbank“.

Der Startschuss für künftige Trainer

Allgemein

IMG-20160213-WA0015

Ziemlich spontan entschied ich mich vor zwei Wochen die Ausbildung zum Dipl. Lauftrainer an der Tristyle Academy von Lissi Niedereder zu machen. Und so ging es bereits vergangenes Wochenende mit dem ersten Kurs in Wien los, dieses stand ganz im Zeichen des Krafttrainings mit dem Referenten Ferri Pollinger. Nach einer ersten Vorstellungsrunde und einem kurzen Kennenlernen war für mich klar, dass es sich um eine lässige Runde handelt – ein durchaus wichtiger Part, da wir in den nächsten Monaten doch einiges an Zeit miteinander verbringen werden.

DSC_5237 - Kopie

Am Samstag wurde mit der Theorie gestartet und wir bekamen einen Einblick in die unterschiedlichsten Formen des Krafttrainings – Definition, Ablauf, Regeneration, Schmerzen, Auswirkungen und vieles mehr. Aufgrund der großen Erfahrung konnte uns Ferri auch viele interessante Details aus seiner eigenen Vergangenheit erzählen. Da er sich auch selbst viel mit dem Körper und der Medizin auseinandersetzt, konnten wir bereits im theoretischen Teil viel für unser zukünftiges Training mitnehmen.

_20160214_180933DSC_5154

Am Sonntag folgte der praktische Teil und so trafen wir uns gleich im Stars Fitness am Rennweg in Wien. Hier standen die drei Grundübungen (jene mit der Langhantel) im Vordergrund: Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben. Das Wichtigste bei diesen Übungen ist definitiv die korrekte Ausführung und so erhielten wir die Tipps vom Profi, die wir dann gleich selbst in die Praxis umsetzen konnten. Anschließend folgten noch ein paar weitere Übungen, die jeder in sein Training einbauen kann. Mit dem entsprechenden Hintergrundwissen konnten wir somit sehr zuversichtlich das Studio wieder verlassen.

DSC_5206 - KopieDSC_5168 - Kopie
DSC_5145

Motiviert von neuem Wissen freuen wir uns schon auf die weiteren Kurse und sind gespannt was uns während unserer Ausbildung noch so alles erwartet. Bereits kommendes Wochenende geht es mit Anatomie und Physiologie weiter.

IMG-20160214-WA0050

Wie sich plötzlich alles ändert

Allgemein

IMG-20160209-WA0004

Durch eine hartnäckige Erkrankung mit Fieber inkl. bakteriellen Infekt und einer Mittelohrentzündung bin ich seit mittlerweile 1,5 Wochen komplett außer Gefecht. Nach den ersten fünf Tagen im totalen „Stand by“-Modus geht es nun schön langsam Tag für Tag ein Stückchen aufwärts. Plötzlich merkt man erst so richtig, wie wichtig Gesundheit in unserem Leben ist und man merkt auch wie sich auf einmal auch so manche Prioritäten verschieben.

In vollen Zügen genießen

Viele von uns Hobbysportlern verfolgen ja überaus ambitionierte Ziele und trainieren dafür auch so richtig hart. An ein hartes Training ist bei mir aber derzeit absolut nicht zu denken und so war es für mich ein erster großer persönlicher Erfolg nach diesen fünf Tagen in häuslicher „Gefangenschaft“ nun endlich wieder raus zu dürfen um frische Luft zu schnappen. Den kleinen gemütlichen Spaziergang genoss ich dabei in vollen Zügen. Die Sonnenstrahlen und bewusstes Atmen gaben mir wieder richtig Kraft. Und plötzlich sieht man wieder wie schön die kleinen Dinge im Leben sind. Man sieht alles aus einem ganz anderen Blickwinkel …

DSC_5104

Nur nichts überstürzen

Auch wenn mir der Sport bzw. das Laufen bereits wirklich fehlt, heißt es nun diese kleinen Schritte auch die nächsten Tage zu verfolgen um ja nichts überstürzen. Nehmt euch diese Worte einfach mal zu herzen und macht euch ein paar Gedanken darüber…

 

Zum Nichtstun verdonnert … Abwarten und Tee trinken

Allgemein

DSC_5073 - Kopie

Ja vor fast genau einer Woche machten sich Samstag nachmittag erste Halsschmerzen bemerkbar. Vorsichtshalber wurde deswegen auch am Sonntag auf ein Training verzichtet, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, wie sich das ganze weiterentwickeln würde. Und so wurde es dann leider von Tag zu Tag schlechter und ab Dienstag gesellte sich dann auch noch Fieber dazu – der Arzt diagnostizierte einen grippalen Infekt samt Bronchitis.
UPDATE Fr, 5.2. 18:00: jetzt auch noch Mittelohrentzündung sowie bakterieller Infekt!

12642757_1682685358639461_8629880890340698240_n

Komplett niedergeschlagen bin ich somit die letzten Tage eigentlich nur herumgelegen oder herumgesessen – ich war zum Nichtstun verdonnert. Ich kann mich echt nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so beinander gewesen bin. Und wahrscheinlich gerade deswegen fiel mir das so richtig schwer, denn ich merkte wie ich durch das ewige Nichtstun Rückenschmerzen bekam. Anstelle eines lässigen Trainings standen Antibiotika, Schmerzmittel, Neo-Citran, Hustensaft, Inhalieren,…. auf der Tagesordnung. Mit möglichst vielen Vitaminen in Form von frisch gepressten Säften, Smoothies oder einem Obstsalat versuchte ich mich selbst wieder aufzupeppeln.

DSC_5087 - Kopie

Die große Sehnsucht nach Bewegung

Mittlerweile ist jetzt fast eine Woche vergangen und das Ende ist noch nicht wirklich in Sicht …. auch wenn ich mich sch… fühle würde ich am liebsten einfach raus und eine ganz gemütliche Runde in der frischen Luft drehen (wohl ein WunschTRAUM). Aber wie erwähnt lässt dies mein derzeitiger körperlicher Zustand beim besten Willen nicht zu. Ja und so heißt es weiterhin „Abwarten und Tee trinken“ ….

Und so hoffe ich möglichst bald wieder auf die Beine zu kommen, auch wenn es wahrscheinlich noch einige Tage dauern wird. Alljene, die genau so viel Spaß an der Bewegung wie ich haben, werden das nur allzu gut kennen, wie man sich in solch einer Situation fühlt. Ich bin mir sicher, dass ich meinen ersten Lauf dann aber umso bewusster erleben und diesen in vollen Zügen genießen werde.

IMG_20160204_152722