Der World Run zieht nochmals um …

Allgemein

DSC_5033

Der Wings for Life World Run in Österreich wurde heuer ja bekanntlicherweise nach zwei Jahren in St. Pölten nach Wien verlegt, um Platz für noch mehr Teilnehmer zu schaffen. Der Start dazu sollte vor dem Schloss Schönbrunn erfolgen, doch aufgrund von Modernisierungsarbeiten bei der U4 wurde dieser nun in Abstimmung mit den Wiener Linien nochmals verlegt.

Der Startschuss fällt nun somit am 8. Mai 2016 um 13.00 Uhr am Karlsplatz. Von dort aus führt der Weg über die Linke Wienzeile führt quer durch die verschiedenen Wiener Gemeindebezirke, zurück über die Mariahilfer Straße in Richtung Ring. Entlang geschichtsträchtiger Gebäude wie der Hofburg, dem Parlament, dem Burgtheater und dem Rathaus führt die Strecke bis zum Schwedenplatz und weiter über die Reichsbrücke und der Donauinsel aus der Stadt hinaus.

csm_wflwr-aut-2016-city_78b0e2adec

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir uns am 8. Mai 2016 in Wien sehen und wir gemeinsam für jene laufen, die es selbst nicht können!

www.wingsforlifeworldrun.com/at/de/

Noch 105 Tage bis zum World Run

Allgemein

Am 8. Mai 2016 geht bereits die dritte Auflage des Wings for Life World Runs über die Bühne. Dabei werden die Teilnehmer wieder an 34 Orten in 33 Ländern der ganzen Welt gleichzeitig ins Rennen gehen. Anlässlich dieses einzigartigen Events kam es nun zu einem ersten gemeinsamen Meeting von Laufsportlern und Bloggern mit den Topathleten Lemawork Ketema (globaler World Run-Sieger) sowie Florian Neuschwander „Run with the flow“ im Elements Fitness in München. Ich war einer der wenigen Auserwählten, die hier dabeisein durften – aus Österreich waren Edith Zuschmann „Running Zuschi“, Thomas Rottenberg „Rotte rennt“, Tina Halder „Tina.Fitness“, Lena Hofmayr „Wien Mitte“ und eben ich als „Running Schritti“ gemeinsam mit einigen Kollegen aus Deutschland mit dabei.

Gemeinsamer Lauf mit Flo und Lemawork

Nach einer ersten Begrüßung und kurzem Smalltalk begabenwir uns gemeinsam mit Flo und Lemawork auf eine gemeinsame Laufrunde in München inklusive Fototermin. Nach der anschließenden Dusche im Elements und einer kleinen Stärkung in Form von Brötchen und Smoothies bekamen wir alle Infos zur diesjährigen Auflage des World Runs.

Wolfgang Illek erzählte uns seine interessante Geschichte über seinen schweren Unfall und der damit verbundenen Rückenmarksverletzung. Das Team von Wings for Life, für welches Wolfgang auch tätig ist, ermöglicht die Forschung mit dem Ziel eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.

Ein Lauf für ALLE

Die Teilnehmeranzahl von 101.000 Startern will man im heurigen Jahr ebenso überbieten wie die 79,9 Kilometer des globalen Siegers Lemawork Ketema. Auch Deutschland-Sieger Florian Neuschwander peilt heuer rund 83 Kilometer an. Doch neben den Topathleten sollen vor allem Hobbysportler zum Mitmachen animiert werden. Durch den einzigartigen Modus (30 Minuten nach dem Start holt die mobile Ziellinie in Form des Catcher-Cars die Teilnehmer nach und nach ein) muss keine bestimmte Distanz absolviert werden. Laut Veranstalter werden bis zur Halbmarathon-Marke von 21,1 Kilometern rund 50 Prozent aller Teilnehmer eingeholt. Bis zum Marathon (42,195 km) sind dann bereits 95 Prozent aller Läufer aus dem Rennen, danach matchen sich die Topathleten um den Sieg in den jeweiligen Ländern sowie den globalen Sieg.

Laufen jür jene, die es selbst nicht können

Doch egal wie weit man kommt – ob 5, 10, 20, 40 oder 80 Kilometer – im Vordergrund dieses einzigartigen Events steht die ganze Welt in einem Lauf zu vereinen und für all jene zu laufen, die es selbst nicht können. Ich war in den letzten beiden Jahren bereits dabei und konnte die tolle Stimmung beim Lauf in Österreich (St. Pölten) genießen. So werde ich auch heuer in Wien an den Start gehen und kann jedem nur empfehlen sich ebenfalls anzumelden, um am 8. Mai 2016 ein wichtiger Teil dieses einzigartigen Events zu sein.

Der „Selfie Run“

Im Rahmen des Meetings in München durften wir auch die neue „Selfie Run“-App des Wings for Life World Runs testen. Damit soll auch jenen Menschen eine Teilnhame am World Rund ermöglicht werden, die nicht an einer der 34 Veranstaltungen teilnehmen können. Man startet völlig unabhängig egal an welchem Ort zur gleichen Zeit die App und erfährt über die App wann das Catcher Car wegfährt und später dann auch überholt.

Alle Informationen sowie die Anmeldung zum Wings for Life World Run

alle Fotos (c) Daniel Grund

Das neue „Running Schritti Magazin“

Allgemein

Die abschließenden vier Monate von September bis Dezember 2015 sind in der 3. Ausgabe des „Running Schritti Magazins“ zusammengefasst. Aufgrund der verletzungsbedingten Pause war es natürlich auch ein bisschen ruhiger!
Viel Spaß beim Durchblättern und ich freue mich bereits auf viele neue Abenteuer im Jahr 2016!!

-> Running_Schritti_Magazin_3-2015

Magazin3-jpg - Kopie

Wenns mal wieder länger dauert…

Allgemein

DSC_4792 - Kopie

Nachdem ich voriges Jahr im Herbst ausnahmsweise mal keinen Marathon geplant hatte, habe ich auch schon längere Zeit keinen Long Jog mehr gemacht. Somit liegen die letzten längeren Einheiten schon einge Monate zurück – genauer gesagt waren diese beim Dirndtal Extrem und im Trainingslager auf der Schwarz Alm im August sowie beim Halbmarathon in der Wachau im September 2015.

Die letzten Kilometer wurden hart

Heute stand nun endlich wieder einmal ein gemeinsamer Lauf mit Gery Herbst aus Neufurth am Programm und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zu einem Long Jog rund um Mank. Der Plan von einem Tempo von rund 5:15 min/km wurde aber ziemlich schnell über den Haufen geworfen. Bei teils starkem Nebel und einer leicht hügeligen Strecke über den Sonnleitboden nach Texing und Kirnberg retour nach Mank spulten wir Kilometer um Kilometer ab. Nach einer Laufzeit von rund 1,5 Stunden machte sich das fehlende Langstreckentraining schön langsam bemerkbar. Doch wir ließen nicht locker und forcierten das Tempo weiterhin, es war schon ziemlich „zach“ aber am Ende echt toll.

Wichtige Trainingskilometer

Und so hatten wir nach exakt 2 Stunden 25,40 Kilometer – entspricht 4:43 min/km – zu Buche stehen, womit wir beide auch mehr als zufrieden waren. Es war eine tolle Trainingseinheit, aber auch wichtige Trainingskilometer, mit denen ich in dieser Woche noch auf rund 60 Kilometer kam. Denn in der nächsten Woche werde ich wohl etwas kürzer treten müssen was das Laufen betrifft. Ab Mittwoch bin ich nämlich wieder beim Skifliegen am Kulm im Einsatz, worüber ich mich aber natürlich auch schon freue!

„work interrupted“

Allgemein

DSC_4752_bearb

Wer kenn das nicht – nach stundenlanger Arbeit vor dem Computer wird man plötzlich müde, die Konzentration sinkt und die gewohnte Leistungsfähigkeit ist einfach nicht mehr gegeben. So ging es auch mir heute nach einigen Stunden vor dem PC. Da ein Weiterarbeiten nicht wirklich konstruktiv gewesen wäre, hab ich mich für eine Unterbrechung entschieden. Ähnlich wie bei Sportevents – welche bei Zwischenfällen unter dem Titel „race interrupted“ unterbrochen werden – habe ich mir ein Timeout unter dem Motto „work interrupted“ genommen.

Neue Ideen und Motivation

Also rein in die Laufsachen und raus in die frische Luft – das gut gleich mal richtig gut. Man merkt, wie man sich bereits nach einigen Minuten viel besser fällt. Auch so manche „Blockade“ löst sich und es kommen einem plötzlich ganz gute Ideen, wofür man sonst wahrscheinlich noch Stunden gebraucht hätte. Nach einer Stunde wieder retour, geht man mit einer Zusatzmotivation zurück an den Schreibtisch. Das Arbeiten fällt da gleich wieder um einiges leichter und so werden jetzt auch noch einige Stunden mit konstruktiver Arbeit genutzt.

In diesem Sinne wünsch ich euch schon mal ein schönes Wochenende! Und wenn ihr mal das Gefühlt habt, es geht nichts mehr, dann empfehl ich euch auch eine Runde rauszugehen! 😉

Meine Spuren im Schnee

Allgemein

DSC_4618 - Kopie

Nach dem gestrigen Schneefall erstrahlte der heutige Morgen in einem prächtigen Weiß. Das musste ich gleich ausnutzen und wollte unbedingt eine Runde drehen. Bei -7°C hieß es aber noch gut einpacken, dann sollten aber auch diese Temperaturen kein Problem mehr sein – ausgestattet mit dünnen Skisocken, kurzer und langer Tight sowie vier Schichten am Oberkörper, Haube, Handschuhe und Buff.

Nach einem kurzen Asphaltstück bog ich auch schon ein auf Feldwege, auf denen ich meine eigenen Spuren im Schnee ziehen konnte – einfach herrlich. Obwohl es so kalt war, die kalte Winterluft und die Einsamkeit (auf weiter Flur komplett alleine unterwegs) haben schon seinen eigenen Reiz. Eine Stunde und rund 11,5 Kilometer später kehrte ich wieder zurück – gleich raus aus den Sachen und ab unter die warme Dusche.

DSC_4629 - Kopie

Danach folgte ein leckeres wärmendes Frühstück in Form eines „Haferflockenbreis“ mit Marillenröster. Und so ging es dann gestärkt in den heutigen Arbeitstag! Ich hoffe ihr könnt auch eine lässige Runde im Schnee drehen!

DSC_4642 - Kopie