Ein bisschen Spaß muss sein, …

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Da ich bereits einige Jahr im Laufsport unterwegs bin, konnte ich unter anderem mitverfolgen, wie sich so mancher lediglich über seine Leistung definiert. Sprich es zählt plötzlich nur mehr der Kampf um eine entsprechende Platzierung oder um die eine oder andere Sekunde. Im Spitzen- und Leistungssport ist dieser Ansatz natürlich verständlich, handelt es sich hierbei ja um deren „Job“. Doch leider kann man diese Entwicklung bereits viel zu oft im „Hobbybereich“ erkennen. Schon klar, dass es für viele viel mehr als „nur“ ein Hobby ist und es mittlerweile eine Vielzahl an ambitionierten Hobbysportlern gibt. Doch wir sollten eines nicht vergessen und uns immer wieder vor Augen führen: Das Wichtigste ist, dass uns das Laufen wirklich Spaß macht, wir mit Begeisterung bei der Sache sind und es genießen können.

Die große Gefahr

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan von Roberto Blanco, doch meiner Meinung nach ist hier der Titel eines seiner Lieder mehr als treffend: „Ein bisschen Spaß muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein!“ Dies lässt sich auch ganz gut auf den Laufsport übertragen. Ich merke leider immer wieder, wie sich manche Läufer nur noch quälen, und dabei der Spaß einfach viel zu kurz kommt. Demnach ist dann auch die Gefahr sehr hoch, dass man irgendwann das Handtuch wirft und alles hinschmeißt oder auch durch Verletzungen gebremst wird.

Ein „teuflisches Spiel“

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man sich keine Ziele setzen soll. Ganz im Gegenteil, denn realistisch gesetzte Ziele sorgen meist für einen gewissen Anreiz im Trainingsalltag. Und wenn man diese dann auch erreicht, hat man mit Sicherheit auch eine Riesenfreude damit. Doch wie alles im Leben sollte man es einfach nicht übertreiben und so stehe ich Plattformen wie HDsports auch sehr skeptisch gegenüber. Einerseits ist es zu begrüßen, dass hier was für Hobbysportler gemacht wird, doch leider lassen sich hier meiner Meinung nach auch einige auf ein „teuflisches Spiel“ ein und „verschlingen“ einen Wettkampf nach dem anderen. Einmal in dieses „Hamsterrad“ gekommen, wollen diese nicht mehr raus, da sie nur noch das Laufranking im Visier haben, so hält der Führende bei unglaublichen 177 Wettkämpfen im Jahr 2015!!!
Ich persönlich kann soetwas absolut nicht verstehen … aber jeder ist seines Glückes Schmied.

Das waren meine Anregungen zu diesem Thema … in diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Laufen … Euer Running Schritti

„Die heutige Nullnummer“ oder von „O auf 100 in wenigen Sekunden“

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Vor meinem heuigen Trainingslauf habe ich noch einen kurzen Blick auf das Thermometer gewagt und siehe da – die Anzeige stand bei 0.0° Celsius. Passt dachte ich mir nur, d.h. heute nach langer Zeit wiedermal warm anziehen und raus in die Natur. Hier stellte sich sofort heraus, dass die Voraussetzungen heute einfach perfekt sind, denn nebst 0 Grad waren auch 0 Wolken und 0 Wind!! 😉

Doch es dauerte nur wenige Sekunden um von 0 auf 100 zu „beschleunigen“. Denn ich war zu 100 % motiviert, zu 100 % überzeugt das Richtige zu tun und hatte 100 % Freude an der Bewegung. Und so habe ich jeden einzelnen meiner 13.000 Meter am heutigen Tag in vollen Zügen genossen. Es gibt einfach nichts schöneres und besseres, um nach einem harten Tag wieder runterzukommen und den Kopf einfach wieder freizubekommen. Andererseits kommen mir während des Laufens auch gute Ideen, welche ich anschließend in die Tat umsetzen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen tollen Tag und hoffe, dass auch ihr diese Freude an der Bewegung spüren könnt! Euer Running Schritti

Gelungenes Comeback beim Türnitzer Adventlauf

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Nach meiner über zweimonatigen „Auszeit“ aufgrund der anhaltenden Knieprobleme, ging ich am 14. November beim Türnitzer Adventlauf erstmals wieder bei einem Wettkampf an den Start. Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich mich somit auf den Weg nach Türnitz gemacht, da ich nicht wusste wie mein Körper auf diese Belastung reagieren wird. Ich hatte lediglich ein paar gemütliche Laufeinheiten mit einer Geschwindigkeit von ca. 5:30 min/km in den Beinen.

Nur mit der „inneren Uhr“ unterwegs

Nichtsdestotrotz freute ich mich auch schon sehr darauf, einige Lauffreunde wiederzusehen sowie die Atmosphäre einer Laufveranstaltung genießen zu können. Nach der Anmeldung und ein paar netten Gesprächen ging es zum Aufwärmen auf die rund 1,5 Kilometer lange Runde durch Türnitz. Danach noch kurz umziehen und ab zum Start …. 3,2,1 und schon fiel der Startschuss für den Bewerb. Erstmals überhaupt ging ich ohne Laufuhr an den Start, damit ich mich voll und ganz auf mich konzentrieren kann und nur nich überpowere. Somit sollte ich mich voll und ganz auf meine „innere Uhr“ verlassen.

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„Schinderei mit Happy End“

In der ersten von fünf Runden lief es eigentlich ganz gut, doch das Rennen sollte noch lang genug werden. Denn bereits in Runde zwei machte sich das fehlende Training und vorallem das hohe Wettkampftempo bemerkbar. Es war ab sofort eine gscheite „Schinderei“, aber ich spulte Runde um Runde ab und konnte den Zieleinlauf kaum mehr erwarten. Am Ende erreichte ich das Ziel nach 7,7 Kilometern in einer Zeit von 28:50, was einer Geschwindkeit von 3:45 min/km entspricht. Damit war ich aufgrund der Umstände aber wirklich mehr als zufrieden. Doch das Wichtigste war mit Sicherheit, dass ich den Bewerb schmerzfrei absolvieren konnte. Dass am Ende damit auch noch der dritte Platz in der M30 rausschaute, war die Krönung eines für mich perfekten Comebacks.

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Ab zu den Mammuts

Jetzt heißt es aber weiterhin nichts zu überstürzen und das Lauftraining weiterhin nur in kleinen Schritten wieder zu erhöhen. Mein nächster Wettkampfeinsatz wird beim Ruppersthaler Mammutlauf am 8. Dezember sein, bei dem ich im Vorjahr erstmals am Start war. Fritz Genger und sein Team stellen hier wieder einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Bewerb auf die Beine. Als Promi-Kommentator konnte Rudi Roubinek alias „Seifenstein“ gewonnen werden. Alle Infos dazu unter http://www.mammutlauf.at/

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