Die „City Runners“ sind im Ziel

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Anfang des Jahres kam mir gemeinsam mit Reinhard Gruber die Idee ein gemeinsames Projekt anlässlich des Amstettner Sparkassen Stadtlaufes am 26. September 2015 zu machen. Nachdem ich ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet hatte und wir den Veranstalter LCA Umdasch Amstetten rund um Fritz Etlinger sowie Sponsoren von den „City Runners“ überzeugen konnten, folgte die Bewerbungsphase. Anfangs mit 10 Teilnehmern kalkuliert, entschlossen wir uns aufgrund der großen Begeisterung und der vielen Bewerbungen kurzfristig auf 20 aufzustocken.

Beim Kick-Off am 26. Juni 2015 war es dann soweit und die Truppe der „City Runners“ traf erstmals im Umdasch Stadion Amstetten aufeinander. Neben einer Vorstellung des Projektes, den Ablauf der nächsten Wochen stand vorallem das Kennenlernen der einzelnen Teilnehmer auf dem Programm. Immerhin wollten wir auch wissen, mit wem wir es die nächsten Wochen und Monate zu tun haben. Nur eine Woche später wurde dann auch bereits mit der ersten gemeinsamen Trainingseinheit gestartet.

Mit viel Begeisterung dabei

Alle Teilnehmer waren mit viel Begeisterung und großer Motivation von Beginn an dabei und mit der Zeit schweißte sich eine tolle Truppe zusammen, die ein gemeinsames Ziel vor Augen hatte -> den Amstettner Stadtlauf in einer bestimmten Zeit zu finishen. Woche für Woche wurden die individuellen Trainingspläne von Reinsch von der Heil & Sport Praxis ausgegeben. Für die „City Runners“ war es nicht immer einfach, war es für viele von ihnen doch das erste Mal, dass sie nach Plan und in diesem Umfang trainierten. Auch die Intervalltrainings verlangten den Teilnehmern alles ab, doch auch hier motivierten sich dei „City Runners“ gegenseitig und trafen sich auf Eigeninitiative regelmäßig, um diese Einheiten gemeinsam zu absolvieren.

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„Blut geleckt“

Auch die eine oder andere kleine Verletzung oder Verkühlung konnte die „City Runners“ nicht zurückwerfen. Und so konnten sie den Amstettner Stadtlauf und somit ihren „Tag X“ am 26. September 2015 kaum erwarten. Alle „City Runners“ konnten die 10 Kilometer mit Bravour finishen und waren im Ziel überglücklich, auch wenn vielleicht bei dem einen oder anderen ein paar Sekunden oder Minuten auf die Wunschzeit gefehlt haben. Doch bereits unmittelbar nach dem Bewerb konnte man bereits spüren, dass so mancher Teilnehmer „Blut geleckt“ hat und motiviert von der Leistung beim Stadtlauf bereits neue Ziele ins Auge gefasst hat.

Alles in allem kann man sagen, dass das Projekt der „City Runners“ mehr als gelungen ist. Neben der regelmäßigen sportlichen Betätigung und dem köperlichen Wohlbefinen konnten auch zahlreiche neue Freundschaften geschlossen werden. Ich freue mich über den großen Anklang und dass ich euch, die „City Runners 2015″ auf eurem Weg begleiten durfte. Ich möchte euch an dieser Stelle nochmals allen ganz herzlich zu euren tollen Leistungen im Training und Wettkampf gratulieren und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.

Euer Running Schritti

viele Fotos vom Amstettner Stadtlauf findet ihr hier -> zu den Fotos auf Facebook – Running Schritti

Oh, wie ist das schön…

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Den Fangesang „Oh, wie ist das schön“ konnten wir zuletzt des Öfteren in den Fußballstadien hören, egal ob beim 4:1 Sieg Österreichs gegen Schweden oder zuletzt beim 2:1 Sieg von Rapid gegen Villareal. Heute war auch ich in der Stimmung für dieses Lied, da ich einen Lauf echt schon lange nicht mehr so genießen konnte wie heute. Seit eineinhalb Wochen war ich jetzt aufgrund von Schmerzen im Knie zum Nichtstun verdonnert worden und ich konnte mich somit lediglich mit Kraft- und Stabiübungen fit halten.

Und so konnte ich es gar nicht mehr erwarten, endlich wieder meine Laufschuhe schnüren zu dürfen. Ansonsten ist man ja doch hin und wieder auf der Suche nach der nötigen Motivation für eine Laufeinheit … heute war dies aber ganz anders. Ich freute mich wie ein kleines Kind, das wieder raus zum Spielen darf. Bei herrlichem Laufwetter startete ich also meine Runde, eine gewisse Verunsicherung war jedoch auch ein Wegbegleiter, denn sobald ich auch nur eine noch so kleine Kleinigkeit im Knie verspürte, dacht ich mir nur „Bitte bitte nicht, hoffentlich kommen die Schmerzen nicht zurück,…“.

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Doch es ging alles gut und ich konnte den Lauf so richtig genießen … irgendwie nimmt man nach einer kurzen Laufpause auch gleich alles ganz anders wahr – man schätzt es wieder so richtig, der schönsten Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Und so kam ich nach exakt einer Stunde und 12 Kilometern wieder gut zu Hause an, am Ende spürte ich wieder ein kleines Ziehen, aber ich hoffe es passt soweit wieder.

Am Samstag steht der Amstettner Sparkassen Stadtlauf am Programm, bei dem ich mit unserer Gruppe der City Runners vertreten sein werde. Ursprünglich wäre ich hier auch mit dem großen Ziel ins Rennen gegangen die Marke von 36 Minuten auf die 10 Kilometer zu knacken. Aufgrund der aufgetretenen Probleme mit dem Knie werde ich meine Erwartungshaltung aber entsprechend nach unten schrauben. Ich werde mir definitiv keinen Druck machen und versuchen den Bewerb so gut es geht zu genießen. Was unterm Strich dann rauskommt, werden wir ja sehen – das große Ziel ist es schmerzfrei und mit viel Freude die Ziellinie zu überqueren, dann bin ich mit jeder Zeit auch glücklich.

Also… keep on running …. Euer Running Schritti

Gemeinsam zur neuen Bestzeit in der Wachau

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Wenige Tage vor dem Wachaumarathon habe ich mich entschieden mich als Personal Pacemaker beim Halbmarathon zur Verfügung zu stellen … und so durfte ich heute „Lauffrau“ Gabi Görtler aus Tulln auf der 21,1 Kilometer langen Strecke begleiten, die mit einem sehr ehrgeizigen Ziel ins Rennen ging, denn sie hatte eine neue persönliche Bestzeit anvisiert.

Rund eine Stunde vor dem Start trafen wir uns in Spitz und Gabi freute sich bereits auf den gemeinsamen Lauf. „Ich weiß nicht ob ich das wirklich schaffe, ich stehe mitten im Marathontraining und es is definitiv nicht einfach meine Bestzeit von 1:47:40 zu erreichen“, zweifelte Gabi noch kurz vor dem Start. Doch gemeinsam mit den beiden Lauffrau-Mädels Anita und Birgit haben wir ihr natürlich nochmals gut zugeredet und sie motiviert. Nach einer kurzen Aufwärmrunde ging es dann auch schon in Richtung Start.

Und los geht’s

Jetzt wurde noch der Countdown runtergezählt und schön langsam setzte sich die große Läuferschar von Spitz in Richtung Krems in Bewegung – den ersten Kilometer im altbewährten Zick-Zack-Stil. Ich versuchte das Tempo konstant mit einer Zeit von knapp über 5:00 vorzugeben und Gabi fühlte sich dabei sichtlich wohl – so spulten wir mal die ersten Kilometer problemlos ab. Wir waren gut unterwegs und auch bei den Labstellen versuchte ich den Laufrythmus nicht zu unterbrechen – Gabi sollte sich über solche „Nebensächlickeiten“ keinen Kopf machen und deshalb fungierte ich auch gerne als „Waterboy“! 😉

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Es wurde immer härter

Und so konnten wir wieder einen Kilometer nach dem anderen abhaken – nun hatten wir bereits Mautern und Krems im Visier. Schön langsam machten sich jedoch auch die Strapazen des Laufes bei Gabi bemerkbar, doch um die Bestzeit zu erreichen, mussten wir unser Tempo annähernd halten. Während es zu Beginn noch ziemlich ruhig herging, versuchte ich Gabi zum Ende hin immer mehr zu motivieren. Bereits in Krems angekommen und das Ziel vor Augen hieß es aber noch eine rund 2,5 Kilometer lange Schleife durch Krems zu absolvieren.

Überglücklich im Ziel

Ich merkte wie es für Gabi immer härter wurde – doch wir waren immer noch auf Rekordkurs, doch ich wusste, dass am Ende wohl jede Sekunde zählen wird. Also hieß es Gabi erneut zu pushen um sie auf den letzten schwierigen Metern noch zu unterstützen. Mit Erfolg, denn wir konnten die Ziellinie in einer Zeit von 1:47:31 überqueren. Überglücklich fiel mir Gabi mit einem breiten Grinser in die Arme. Sie freute sich riesig über ihre tolle neue persönliche Bestzeit. „Vielen vielen Dank, ohne dich hätte ich das heute wohl nicht geschafft“, so die ersten Worte von Gabi.

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Aber auch ich war überglücklich … denn was gibt es schöneres als jemand zu helfen und zu unterstützen, der sich am Ende so richtig drüber freut … einfach ein herrliches Gefühl. In diesem Sinne wünsch ich dir liebe Gabi nochmals alles Gute zu deinem tollen Lauf sowie deinem Kampfgeist am Ende des Rennens!! Es war mir ein Volksfest! :)

Herzlichen Glückwunsch auch an Anita und Birgit (ebenfalls eine tolle neue Bestzeit) sowie die Jungs Markus und Jürgen!

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Der frühe Vogel!?

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Heute hat es mich mit voller Kraft erwischt …. Tatort Schlafzimmer um 3.30 Uhr …. trotz gerade einmal 3 Stunden Schlaf „stand“ ich sprichwörtlich im Bett und ich konnte einfach nicht mehr einschlafen …. eventuell lag es auch an der gestrigen Vorstandssitzung unseres Laufclubs, bei der wir uns zu später Stunde doch ziemlich den Bauch vollschlugen!? …. Warum auch immer, eigentlich komplett egal …. Na dann versuchen wir wenigstens das Beste aus dieser Situation zu machen, dachte ich mir nur!

Also raus aus dem Bett und rein ins Laufoutfit … und schon begab ich mich auf einen nächtlichen Streifzug durch unser kleines Städtchen Mank …. herrliche Ruhe und schön finster, bis auf die paar Straßenlaternen, die mir den Weg wiesen …. In der ersten halben Stunde herrschte quasi Totenstille, erst dann kam schön langsam ein bisschen Leben in die City …. Der ein oder andere Autofahrer, der an mir vorbeifuhr, hat sich  wohl seinen Teil gedacht, denn nach so manchem Blick zu urteilen, hielten die mich eher für einen Geist oder vielleicht einfach doch nur für verrrückt!?

Unbeirrt davon setzte ich meine Runde fort und schön langsam kam richtig Action rein …. ich lieferte mir eine wilde Verfolgungsjagd mit zwei Hasen und kam nach wenigen Sekunden zum Entschluss, dass diese dann wohl doch ein wenig zu schnell für mich sind …. ich brauchte also doch einen anderen Gegner mit dem ich es aufnehmen kann, doch leider bot sich um diese Uhrzeit nicht wirklich was an …. die zwei Schnecken und einen Regenwurm am Gehsteig konnte ich gerade noch abschütteln und somit beendete ich meinen nächtlichen Streifzug mit der Frage: „Der frühe Vogel fängt den Wurm!? …. oder doch eher der frühe Wurm, der hat nen Vogel??“

In diesem Sinne wünsch ich euch einen schönen guten Morgen sowie einen schönen Tag …. keep on running …. Euer Running Schritti

Gewinne deinen persönlichen Pacemaker

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In Zusammenarbeit mit dem WACHAUmarathon stehe ich am Sonntag über die Halbmarathondistanz als persönlicher Pacemaker zur Verfügung. Also einfach meine Facebook-Seite Running Schritti liken und diesen Beitrag mit deiner Zielzeit kommentieren und schon hast du die Möglichkeit, dass ich dich begleite und wir hoffentlich gemeinsam mit deiner Wunschzeit das Ziel in Krems erreichen! Dort wartet auf dich auch bereits eine Flasche vom WACHAUmarathon 2015 Wein!

-> zur Facebook Page Running Schritti

LAUFEND Gutes tun

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Die letzten beiden Tage standen ganz im Zeichen zweier Läufe, bei denen das soziale Engagement im Vordergrund stand. Am Donnerstag ging ich beim Vision Run gemeinsam mit Michi und Martin als Dreierteam an den Start. Pro Team wurden 30 Euro an eine von vier Partnerorganisationen gespendet (am Ende konnten somit über 10.000 Euro übergeben werden).

Dabei mussten zwei Runden um die NV Arena sowie den Ratzersdorfer See absolviert werden, was einer Strecke von 5 Kilometern entsprach. Um 18.45 Uhr erfolgte der Start für über 800 Läufer. Ich konnte ein gutes und halbwegs konstantes Rennen laufen und erreichte das Ziel als 6. der Gesamtwertung in einer Zeit von 17:42. Damit war ich sehr zufrieden. Gemeinsam mit Martin (4. Gesamt) sowie Michi (2. Dame) sicherten wir uns den souveränen Sieg in der Mixed-Teamwertung.

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Nur einen Tag später ging die Reise erneut nach St. Pölten. Hier organisierten Gottfried Lammerhuber und Walter Zugriegel innerhalb von zwei Wochen einen Benefizlauf für die verunglückte Kira Grünberg. Rund 600 Läufer folgten der Einladung, das gesamte Nenngeld sowie zusätzliche Spenden – am Ende rund 8.000 Euro wurden an Kira übergeben.

Der Lauf startete symbolisch vor der Stabhochsprunganlage im Sportzentrum NÖ und führte entlang des Traisendamms wieder retour ins Sportzentrum. Nach 2 Runden und rund 4,8 Kilometern erreichte Michael Simmer von der Union St. Pölten nach einer Zeit von 15:27 als Erster das Ziel. Nur einem Tag nach meinem Einsatz beim Vision Run war ich somit mit meiner Zeit von 16:46 wieder sehr zufrieden. Dies war jedoch eher nebensächlich, denn alle Teilnehmer hatten das selbe Ziel, nämlich zu HELFEN!

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